Solaranlagen

Wärme aus Sonnenenergie

Solaranlagen

Demoprojekte Solarhaus 2016

Ab 2020 müssen nach der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) alle neuen Gebäude Niedrigstenergiegebäude sein. Dabei soll ein wesentlicher Teil der Energie aus erneuerbaren Quellen am Standort gewonnen werden. Solarenergie wird dadurch eine zunehmend bedeutende Rolle spielen.

 

  • Gefördert werden solarthermische Anlagen, die eine solare Deckung am Gesamtwärmebedarf eines Ein- oder Zweifamilienwohnhauses von mindestens 70% erreichen. 
  • Neben solarthermischen Anlagen werden auch Holzheizungen oder Wärmepumpen als Zusatzheizung gefördert.
  • Umfasst sind Neubauten, Bestandsgebäude und Sanierungsprojekte.
  • Besonders innovative Projekte werden in das Begleitforschungsprogramm aufgenommen (erhöhten Fördersatz).

Förderart und -höhe

  • Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Investitionszuschusses.
  • Der Fördersatz liegt bei maximal 50 Prozent der umweltrelevanten Mehrinvestitionskosten plus einer Pauschalförderung für die Zusatzheizung (Holzheizung oder Wärmepumpe).
  • Die maximale Fördersumme beträgt 12.000,- Euro (bei Projekten mit Begleitforschung bis zu 17.000,- Euro).
  • Die Förderhöhe ist vom Heizwärmebedarf abhängig.

Die Förderaktion „Demoprojekte Solarhaus“ läuft vom 19.5.2016 bis zum 22.09.2016. Nach Registrierung auf der Homepage des Klima- und Energiefonds müssen die vollständigen Antragsunterlagen bis 22.09.2016, 17:00 Uhr, bei der Kommunalkredit Public Consulting GmbH, online eingereicht werden. Die Anlage muss dann bis spätestens 31.3.2018 fertiggestellt sein.


Kontaktadresse, Einreichung und Abwicklung
Kommunalkredit Public Consulting GmbH
Bearbeitungsteam „Solarhaus“
Türkenstraße 9
1092 Wien
Telefon: 01/316 31-723
E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at

 

Stand Juni 2016

 


Bundesförderung Solaranlagen 2016

Gefördert werden neu errichtete Solaranlagen zur Beheizung von Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung.

Förderhöhe

750,- Euro pauschal für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung

1.500,- Euro pauschal für eine Solaranlage zur Gebäudebeheizung

 

Voraussetzungen

  • Das Gebäude muss älter als 15 Jahre sein.
  • Die installierte Brutto-Kollektorfläche muss für die Warmwasserbereitung mind. 4 m² betragen, für die Beheizung mind. 15 m².
  • Die Kollektoren müssen nach der „Solar Keymark“-Richtlinie zertifiziert sein und von einer befugten Fachkraft installiert werden.
  • Es können weitere Fördermittel von Ländern und Gemeinden in Anspruch genommen werden. Die gleichzeitige Inanspruchnahme einer weiteren Bundesförderung (z. B. Sanierungsscheck) ist nicht möglich.
  • Nicht gefördert werden Erweiterungen von bestehenden Solaranlagen und die Wiederverwendung gebrauchter Kollektoren. 

Einreichverfahren

Schritt 1: Registrierung mit dem baureifen Projekt / online unter www.solaranlagen.klimafonds.gv.at

Schritt 2: Die Anlage ist innerhalb von max. 12 Wochen zu errichten. Sämtliche Projektunterlagen und                        Endabrechnungsdokumente müssen online übermittelt werden.

 

Weitere Details beschreibt der Leitfaden.

 

Kontaktadresse

Kommunalkredit Public Consulting GmbH

Türkenstraße 9

1092 Wien

Tel: 01/31631-737

solaranlagen@kommunalkredit.at

www.umweltfoerderung.at/solar

 

Stand Februar 2016

 


 

Landesförderung Solaranlagen

Wohnbauförderung – Land Niederösterreich

Das Land Niederösterreich fördert energiesparendes und umweltschonendes Wohnen. Anhand der förderungsrelevanten Kennzahlen (Heizwärmebedarf und Kompaktheit des Gebäudes) werden Punkte vergeben. Maximal 100 Punkte können für eine energiesparende und nachhaltige Bauweise zuerkannt werden. Pro Punkt ergeben sich 300,- Euro an Fördergeld.

 

Folgende Anlagen werden gefördert:

 

Solaranlagen zur Warmwasserbereitung

  • Mind. 4 m² Aperturfläche bei einem Einfamilienhaus (Geschoßbau mind. 2 m²)
  • Pro Wohneinheit 5 Punkte
  • In Kombination mit einer Heizungsanlage mit biogenen Brennstoffen, Wärmepumpe, Fernwärme bis zu 10 Punkte

Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Zusatzheizung

  • Mind. 12 m² Aperturfläche bei einem Einfamilienhaus (Geschoßbau mind. 3 m²)
  • Pro Wohneinheit 8 Punkte
  • In Kombination mit einer Heizungsanlage mit biogenen Brennstoffen, Wärmepumpe, Fernwärme bis zu 15 Punkte 

Unter folgenden Situationen kann von einer Kombination mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage abgesehen werden:

  • Wenn keine geeignete Dachfläche vorhanden ist;
  • Wenn Verschattungselemente die Nutzung und die Wirtschaftlichkeit überwiegend beeinflussen;
  • Wenn ein Wohnraumlüftungskompaktgerät mit Wärmerückgewinnung einschl. Warmwasserbereitungsfunktion eingebaut wird;

Art der Förderung:

  • Darlehen des Landes Niederösterreich
  • Laufzeit 27,5 Jahre
  • 1% Zinsen

 

Nähere Informationen finden Sie unter dem Punkt Wohnbauförderung.

 


 

Landesförderung Solaranlagen

Eigenheimsanierung – Land Niederösterreich

Gefördert werden innovative klimarelevante Heizungssysteme – im Speziellen auch Kombinationen mit Solar- oder Photovoltaikanlagen

  • Pellets- und Hackschnitzelheizungsanlagen in Kombination mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage
  • Stückholzkessel mit Pufferspeicher in Kombination mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage

Grundsätzlich ist die Förderung von Sanierungsmaßnahmen nur bei Gebäuden möglich, deren Baubewilligung mindestens 20 Jahre zurückliegt. Für Maßnahmen zur Verminderung des Energieverbrauchs gilt diese Regelung nicht.

 

Art der Förderung:

Die Förderung ist ein jährlicher Zuschuss von 3% (Darlehensrückzahlung) des förderbaren Sanierungsbetrages über 10 Jahre. Die Höhe des förderbaren Sanierungsbetrages wird anhand eines Punktesystems ermittelt.

 

Nähere Informationen finden Sie unter dem Punkt Eigenheimsanierung.

 

Kontaktadresse

NÖ Eigenheim / Eigenheimsanierung

Amt der NÖ Landesregierung

Abteilung Wohnungsförderung

Landhausplatz 1 / Haus 7A

3109 St. Pölten

Tel. 02742/22133

Web: www.noel.gv.at/bauen-wohnen/eigenheimsanierung.html 

Email: wohnbau@noel.gv.at

 

Stand  Februar 2016