Eigenheimsanierung

Eigenheimsanierung – umbauen, sanieren und wohlfühlen

Eigenheimsanierung

Wohnbauförderung Eigenheimsanierung - Land Niederösterreich

Das Land Niederösterreich fördert energiesparendes und umweltschonendes Bauen und Wohnen. Zum modernen Wohnen gehört neben einer durchdachten Planung und einem gesunden Innenraumklima auch eine umweltschonende und effiziente Wärmeversorgung. Über die Förderungsschiene Eigenheimsanierung erhalten Sie Förderungen für Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagen sowie für Heizungsanlagen mit fester Biomasse oder für einen Fernwärmeanschluss. 

 

Gefördert wird:

  • Sanierung bestehender Wohngebäude bis zu 500 m2  
  • Schaffung von bis zu zwei neuen Wohnungen durch Zu-, Um-, Auf- oder Einbauten in bestehende Gebäude/Wohngebäude

Art der Förderung

Die Förderung besteht aus einem nicht rückzahlbaren jährlichen Zuschuss von 3 % der förderbaren Sanierungskosten über die Dauer von mind. 10 Jahren. Sie dient als Unterstützung zur Rückzahlung eines Darlehens.

 

Die förderbaren Sanierungskosten werden anhand eines Punktesystems ermittelt.

  • Punkte für Bonus-Sanierung (Maßnahmen haben Auswirkungen auf die Energiekennzahl)
  • Punkte für Basis-Sanierung (Maßnahmen haben keine Auswirkungen auf die Energiekennzahl)

Für die Sanierung einzelner Bauteile sind dämmtechnische Mindestanforderungen einzuhalten:

  • Fenster bei Tausch des ganzen Elements (Rahmen und Glas)      1,35 W/(m²K)
  • Fensterglas (bei Tausch nur des Glases)                                        1,10 W/(m²K) 
  • Außenwand                                                                                      0,25 W/(m²K) 
  • oberste Geschoßdecke, Dach                                                          0,20 W/(m²K)
  • Kellerdecke, Fußboden gegen Erdreich                                           0,35 W/(m²K) 

 

Punkte für den Einsatz von Erneuerbarer Energie

  • 20 Punkte für Heizungsanlagen mit Erneuerbarer Energie (Pellets-, oder Hackschnitzelheizungsanlagen, Stückholzkessel mit Pufferspeicher samt angeschlossenem Wärmeverteilungssystem) bzw. biogene Fernwärme in Kombination mit einer thermischen Solaranlage oder 
  • 20 Punkte für monovalente Wärmepumpenanlagen mit einer Mindestjahresarbeitszahl von 4 samt angeschlossenem Wärmeverteilungssystem oder Anschluss an Fernwärme aus Kraftwärmekoppelungsanlagen in Kombination mit einer thermischen Solaranlage oder einer Photovoltaikanlage
  • 10 Punkte für eine Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung mit einer Photovoltaikanlage (mind. 2 kWp)
  • 15 Punkte für eine Solaranlage für Warmwasser und Zusatzheizung
  • 20 Punkte für eine Photovoltaikanlage (mind. 2 kWp)
  • Beim Einsatz ökologischer Baustoffe können bis zu 15 Punkte erreicht werden.

Voraussetzungen / Einschränkungen

  • Antragsberechtigt sind: Natürliche Personen wie Eigentümer, Miteigentümer, Wohnungseigentümer, Bauberechtigte, Mieter und Pächter.
  • Energieausweis: Für die Zuerkennung einer Förderung ist die Berechnung eines Energieausweises erforderlich. Energieausweise werden durch die Energieberatung der Energie- und Umweltagentur NÖ (www.energieberatung-noe.at) oder das Energieberaternetzwerk von HSH erstellt. Im Rahmen der Energieausweis-Erstellung wird die Energiekennzahlen (Heizwärmebedarf) ermittelt.
  • Höchstmaß der Förderung: Die förderbare Obergrenze der Sanierungskosten beträgt 500,– Euro/m² Wohnnutzfläche. Maximal wird eine Wohnnutzfläche von 130 m² für jede einzelne Wohnung gefördert. Dadurch können höchstens 65.000,– Euro (pro Wohnung) an Sanierungskosten anerkannt werden.
  • Alter des Förderobjekts: Grundsätzlich ist die Förderung von Sanierungsmaßnahmen nur bei Gebäuden möglich, deren Baubewilligung mindestens 20 Jahre zurückliegt. Bei bestimmten Sanierungsmaßnahmen kann die Baubewilligung zu einem späteren Zeitpunkt erteilt worden sein (Fertigstellungsmeldung ist jedoch erforderlich):

- Heizungsanlagen mit Erneuerbarer bzw. biogener Energie
- Wärmedämm-Maßnahmen
- Maßnahmen für die Verminderung des Energieverbrauches
- Maßnahmen für die thermische Verbesserung des gesamten Objektes
- behindertengerechte Maßnahmen

 

 

Antragstellung

Amt der NÖ Landesregierung

Abteilung Wohnungsförderung

Landhausplatz 1/Haus 7A

3109 St. Pölten

sowie bei den Außenstellen der Wohnungsförderungsabteilung und den

Bürgerbüros in den Bezirkshauptmannschaften

 

Informationsquelle

Amt der NÖ Landesregierung

Abteilung Wohnungsförderung

Landhausplatz 1/Haus 7A

3109 St. Pölten

www.noe.gv.at

 

Stand Februar 2016