Wärmepumpe

Umweltfreundlich und kostensparend Heizen mit der Wärmepumpe

Wärmepumpe

Das Prinzip der Wärmepumpe

Das Prinzip der Wärmepumpe wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts vom Österreicher Peter Ritter

von Rittingen entwickelt. Seine bekannteste Anwendung ist der Kühlschrank. Er entzieht den Lebensmitteln Wärme und gibt diese an die Umgebungsluft ab. Eine Wärmepumpe funktioniert genau umgekehrt. Sie entzieht der Umgebung die gespeicherte Wärme und gibt diese auf einem höheren Temperaturniveau wieder ab, so dass sie zur Heizung und Warmwasserbereitung genutzt werden kann. Man kann also sagen, dass die Wärmepumpe wie ein Verstärker wirkt.

Die im Erdreich gespeicherte Sonnenenergie kann entweder über horizontal verlegte Erdkol-lektoren oder über senkrechte Erdsonden bzw. Tiefenbohrungen genützt werden. Von der Wärme, die eine Erdreich- oder Grundwasser-Wärmepumpe zum Heizen abgibt, stammen rund drei Viertel aus der Umwelt. Das restliche Viertel wird der Wärmepumpe als elektrischer Strom für den Antrieb zugeführt und im Ver-dichter in Wärme umgewandelt, damit also ebenfalls zum Heizen verwendet.

 

Kombinierte Energieeffizienz

Ganz besonders gelungene Kombinationen sind mit den drei „modernen Energiesystemen“ Wärmepumpe, Solaranlagen für Strom bzw. Wärme sowie Wohnraumlüftung möglich. Dabei ist nicht nur höchste Effizienz möglich, es werden auch ökologische Kriterien aufs Beste erfüllt. Wieso also nicht die Wärmepumpe im Keller mit eigenem Strom vom (Solar-)Dach betreiben?