Nahwärme Kommunal

Auf dem Weg zur energieautarken Gemeinde

Nahwärme Kommunal

Bieten Sie den Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Gemeinde eine günstige, preisstabile und umweltfreundliche Wärmeversorgung, die obendrein die Wertschöpfung in der Region hält: Nahwärme aus ihrem eigenen Biomasseheizwerk. 21 % der österreichischen Haushalte werden heute schon mit Nahwärme versorgt und die Tendenz ist steigend. Gestalten auch Sie die Energiewende aktiv mit und machen Sie Ihre Gemeinde energieautark – mit unserer Hilfe.

 

Arbeitsplätze sichern, Effizienz steigern und Kosten senken

Durch die Nutzung von Nahwärme aus Biomasseheizwerken machen sie Ihre Gemeinde zum Vorbild und sichern viele regionale Arbeitsplätze. Gleichzeitig senken Sie die laufenden Kosten und verringern den Betriebsaufwand durch den Umbau von veralteten Heizanlagen in hocheffiziente Wärmeübergabestationen. Gemeindezentren, Schulen, Feuerwehren, andere öffentliche Gebäude und Gewerbebetriebe können ebenso an das Heizwerk angeschlossen werden wie private Wohnhäuser. Und das Beste dabei ist, dass ausnahmslos alle davon profitieren:

 

Vorteile für Ihre Gemeinde

  • Nahwärme bietet eine ökologische UND wirtschaftliche Energieversorgung – insbesondere dort, wo viele Abnehmer auf engem Raum zusammenkommen (in Ortskernen oder Ballungsräumen).
  • Sie senken die laufenden Kosten für die Wärmeversorgung von Gemeindebauten und entlasten das Budget.
  • Sie bieten den Einwohnern Ihrer Gemeinde faire Wärmepreise bei spürbarer Heizkostenersparnis.
  • Beim Bau und Betrieb der Nahwärmenetze setzen wir auf regionale Partner vor Ort, damit die Wertschöpfung in Ihrer Region bleibt.
  • Die für den Betrieb des Heizwerkes nötigen Hackschnitzel werden großteils vom Bauern aus Ihrer Region angeliefert.
  • Ihre Gemeinde wird unabhängig von Öl- und Gasimporten sowie von Atomstrom und kann die benötigte Wärme aus eigener Kraft erwirtschaften.

 

 

Vorteile im Zeichen der Umwelt

  • Sie erzielen eine hohe CO2-Einsparung sowie Feinstaubreduktion; das Hackgut im Heizwerk verbrennt zu 100 % CO2-neutral.
  • Der Hausbrand wird reduziert. Die Luft im gesamten Ort und unmittelbar beim Kunden wird verbessert, da es nur noch eine zentral überwachte Feuerstelle im Heizwerk gibt, die mit modernsten Filtersystemen ausgerüstet ist.

 

 

Jetzt informieren und Wirtschaftlichkeit berechnen lassen!

Wenn Sie sich für Nahwärme in Ihrer Gemeinde interessieren, rufen Sie uns einfach an: T 04212 30880.

Wir beraten Sie umfassend, prüfen die Heizungsanlagen der verschiedenen Objekte in Ihrer Gemeinde hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und machen Ihnen einen Vorschlag zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Dabei stellen wir Umweltschutz und regionale Zusammenarbeit immer in der Vordergrund.

 

Mehr Informationen zu unserem Netzwerk und unseren Kompetenzen in der Projektentwicklung bekommen Sie hier. 

 

 

Stimmen aus Kommunen,
die mit Nahwärme bereits auf dem Weg zur energieautarken Gemeinde sind:

 

Mit der Biomasse Nahwärme von HSH haben wir ein Vorzeigebeispiel für regionale Wertschöpfung durch den Umstieg auf Erneuerbare Energie geschaffen und Investitionen bleiben in der Region.

Bgm. Ing. Josef Ruthardt
Bürgermeister der Gemeinde Lavamünd

HSH: Sie können sich nun stolz zu den Gemeinden zählen, die den fossilen Energieträgern den Rücken kehren. Wieso war es der Gemeinde schon so lange ein Anliegen Biomasse-Nahwärme in ihrem Ort anzusiedeln?

Josef Ruthardt: Die alten Gemeindebauten waren mit Einzelfeuerungen ausgestattet, der Hausbrand entsprechend hoch. Zusätzlich sind wir vom Schwerverkehr sehr belastet. Das ist eine ungünstige Konstellation für die Luftgüte. Von der Nahwärme erhoffen wir uns eine Verbesserung der Luftqualität. Ein zweiter, wichtiger Grund sind unsere heimischen Land- und Forstwirte. Wir haben genug Holz in unserer Region, warum sollen wir also die Ölscheiche sponsern?

 

HSH: Nun haben sich fast alle Mieter für den Anschluss an die Fernwärme entschlossen. Was bedeutet das für die Bewohner und den Wert der Wohnungen?

Josef Ruthardt: Die Schlepperei des Heizmaterials, das händische Einheizen, Schmutz und Geruchsbelästigung gehören der Vergangenheit an. 

Für die Wohnungen bedeutet der Einbau der Zentralheizung einen Wertzuwachs, regelmäßige Beheizung heißt auch eine bessere Instandhaltung.

 

HSH: Sie haben das Projekt einem regionalen Anbieter, der HSH Nahwärme GmbH aus St. Veit an der Glan übergeben. Welche Gründe sprachen dafür?

Josef Ruthardt: Zum einen stimmte von Anfang an die Chemie. Wir haben sofort erkannt, dass die HSH Nahwärme aufgrund ihrer großen Erfahrung, sie baut ja seit 25 Jahren Nahwärmeanlagen, weiß wovon sie spricht. Das Projektmanagement war perfekt, alle Belange wurden professionell und schnell abgewickelt.

Ein zweiter Grund war, dass die HSH Nahwärme in der kompletten Projektabwicklung mit regionalen Partnern zusammenarbeitet. Der Heizkessel stammt aus dem Lavanttal, die Installationen kamen von ortsansässigen Installateuren und das Holz liefern die Bauern unserer Waldwirtschaftsgemeinschaft. Jeder Arbeitsplatz, der durch regionale Wertschöpfung gesichert werden kann, ist Goldes wert.

 

 

 

Das Biomasseheizwerk in Kühnsdorf war eine weise Entscheidung – ökologisch, finanziell und für die Region.

Bgm. OSR Dir. Gottfried Wedenig,
Bürgermeister der Marktgemeinde Eberndorf

HSH: Alles begann mit der Schule in Kühnsdorf, die vorher mit Öl geheizt wurde. Wieso fiel die Entscheidung damals auf Nahwärme?

Bgm. OSR Dir. Gottfried Wedenig: Wir haben uns für die Nahwärme entschieden, weil sie ein regionales Angebot ist, das man unbedingt nutzen soll. Die ökologischen Vorteile gegenüber den Ölheizungen sind ja ohnehin bekannt. HSH hat uns außerdem zugesichert, das für das Biomasseheizwerk nötige Holz zu 100 % von den Bauern aus unserer Region anzukaufen. Auch das war uns sehr wichtig. Der Beschluss ist damals im Gemeinderat einstimmig gefasst worden.

 

HSH: Eine Ausweitung der Nahwärme auf das Seniorenzentrum war die logische Folge?

Bgm. OSR Dir. Gottfried Wedenig: Das neue Seniorenzentrum, das in unmittelbarer Nähe der Schule liegt, war von Anfang an mit Nahwärme geplant. Denn wenn schon etwas Neues gebaut wird, dann sollen dort auch „Neue Energien“ verwendet werden. In direkter Umgebung gibt es aber auch etliche Wohnungen der städtischen Wohnbaugenossenschaft, die auch mit Nahwärme versorgt werden. Außerdem haben einige Kühnsdorferinnen und Kühnsdorfer, die südlich des Bahndammes leben, die Möglichkeit genutzt, ihr Haus ebenfalls an die Nahwärme anzuschließen. Soweit ich weiß, sind das vor allem diejenigen, die vorher eine alte Ölheizung oder eine teure Elektroheizung hatten.

 

HSH: Wie ist die Stimmung in der Gemeinde hinsichtlich des Nahwärmewerkes?

Bgm. OSR Dir. Gottfried Wedenig: Es sind rundum alle sehr zufrieden. Das Echo war und ist sehr positiv. Deshalb haben wir auch vor, das Nahwärmenetz in Zukunft modulbauartig zu erweitern. Interesse gibt es bereits von einigen Kühnsdorferinnen und Kühnsdorfern nördlich des Bahndammes.

 

 

Ich kann diese sympathische Wärme, die in unseren Wäldern nachwächst, nur jedem empfehlen.

Alois Pruntsch, Schulleiter VS/MS/HS in Kühnsdorf

 

HSH: Das Biomasseheizwerk in Kühnsdorf ist seit 2010 in Betrieb. Ihre Schule war eines der ersten Gebäude, die an das Nahwärmenetz angeschlossen wurden.

Alois Pruntsch: Unser Schulgebäude ist ja auch noch recht jung. Es wurde 2009 gebaut und ein Jahr lang mit Öl geheizt. Als dann das neue Biomasseheizwerk in Kühnsdorf den Betrieb aufnahm, gehörten wir zu den Ersten, die Ölkessel und Tanks entfernten und durch eine Übergabestation ersetzten. Nach und nach wurden auch die Wohnblocks in der Umgebung und einige andere Häuser an das Nahwärmenetz gekoppelt.

 

HSH: Gibt es für Sie einen merkbaren Unterschied in der Heizleistung?

Alois Pruntsch: Die gesamte Umstellung ging komplett reibungslos über die Bühne und auch jetzt läuft die Heizung einwandfrei. Nein, wir haben bei der Heizleistung keinen Unterschied bemerkt. Allerdings tut es gut, zu wissen, dass wir jetzt eine ganz natürliche Wärme aus dem Ort beziehen – eine sympathische Wärme, die in unseren Wäldern nachwächst.

 

HSH: Würden Sie die Nutzung von Nahwärme weiterempfehlen?

Alois Pruntsch: Auf jeden Fall.


 

Unser Biomasseheizwerk ist in Summe sehr positiv. Wir haben genau zum richtigen Zeitpunkt das Richtige getan.

Wolfgang Schaller, ehem. Bürgermeister der Marktgemeinde Brückl

HSH: Worin sehen Sie die Vorteile der Nahwärme für die Gemeinde Brückl?

Wolfgang Schaller: Für uns hat das Biomasseheizwerk einiges gebracht. Brückl ist ja kürzlich eine e5-Gemeinde geworden und hat sich als energiebewusste und klimafreundliche Gemeinde positioniert. Hier sind wir auch wegen unseres Biomasseheizwerkes und unserer Investition in Erneuerbare Energie gut vom Start weggekommen. Ich freue mich auch sehr darüber, dass sich ein großer Industriebetrieb an das Nahwärmenetz angeschlossen hat. In Summe hat sich die Nahwärme sehr positiv ausgewirkt – auf die Wirtschaft, die Wertschöpfung in der Region und auch auf die Luftqualität in Brückl. Außerdem waren die Förderungen für Nahwärme damals mit 60 % wirklich sehr gut. Wir haben also genau zum richtigen Zeitpunkt das Richtige getan.

 

HSH: Umweltbewusst heizen und Heizkosten senken, wie passt das zusammen?

Wolfgang Schaller: Die Privathaushalte, die schon an die Nahwärme angeschlossen sind, haben ja bereits ihr Umweltbewusstsein kundgetan und sind auch bereit, dafür ihren Beitrag zu leisten. Für viele geht die Rechnung wunderbar auf. Nur manche vergleichen halt die monatlichen Brennstoffkosten, die sie früher hatten, direkt mit den Nahwärmekosten und meinen, dass sie etwas hoch geraten sind. Dabei wird aber gerne vergessen, dass jetzt die Kosten für Kaminkehrer, Wartungsarbeiten etc. wegfallen. Und so relativiert sich das alles wieder. Hin und wieder ist es halt schwer, dem Teil der Bevölkerung, der nicht so umweltbewusst eingestellt ist, zu vermitteln, dass das Heizwerk auch für sie viel Gutes bringt. Die bessere Qualität der Luft zum Beispiel können sie nicht immer direkt sehen.

 

HSH: Könnte nicht auch die Wertschöpfung in der Region hier ein geeignetes Argument sein?

Wolfgang Schaller: Ja, natürlich. Durch den Bau und den Betrieb des Biomasseheizwerks halten wir ja die Wertschöpfung in der Gemeinde und unterstützen außerdem die Holzlieferanten aus der Region. Die Bauern, die das Holz für das Heizwerk liefern, denken sehr positiv darüber – auch weil sie wissen, dass das Werk ein sicherer Abnehmer ist.

 

 

Unser Biomasseheizwerk ist ein wichtiger Schritt für unsere Gemeinde, um energieautark zu werden.

Bgm. Andreas Grabuschnig, Bürgermeister der Marktgemeinde Eberstein

 

HSH: Seit einigen Jahren setzt Eberstein verstärkt auf Erneuerbare Energien. Mit großem Erfolg, wie es scheint.

Bgm. Andreas Grabuschnig: Gemeinsam mit HSH und der Firma Solaris haben wir in Eberstein nach und nach ein komplettes Energiekonzept umgesetzt. Begonnen haben wir mit dem Altenheim, wo wir ein Mikronetz mit Pelletsheizung errichtet haben. Als nächste große Etappe haben wir den größten Teil der öffentlichen Gebäude des Ortes und auch viele Wohnhäuser mit Nahwärme versorgt. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Ich bin mit der Lösung sehr zufrieden.

 

HSH: Ihre Gemeinde ist auf dem besten Weg, energieautark zu werden …

Bgm. Andreas Grabuschnig: Wir sind natürlich bemüht, neue Technologien – im Speziellen Photovoltaik und Wasserkraft – zu nützen, um energieautark zu werden. Und wenn wir alle Bemühungen in unserer Gemeinde, auch von Privaten und Unternehmen, zusammenrechnen, liegen wir bereits sehr gut im Rennen.

 

HSH: Welchen Zusatznutzen bietet das Heizwerk für Eberstein?

Bgm. Andreas Grabuschnig: Die Luftqualität ist durch das neue Heizwerk bedeutend besser. Früher hatten wir in allen Häusern und Gebäuden Einzelbefeuerungen. Und da Eberstein in einer kleinen Mulde liegt, hatten wir bei Inversionswetterlagen im Winter schon eine sehr große Dunstglocke über dem Ort. Seit wir das Heizwerk in Betrieb genommen haben, hat sich das wesentlich gebessert.