Vertrauen in Qualität

Mozart, Apfelstrudel, Solartechnik und Biomasse

Vertrauen in Qualität

Wenn wir aus internationaler Perspektive auf unser schönes Land schauen, so nehmen wir Österreich als kleinen Staat im Herzen Europas wahr, den man vor allem für seine musikalische und kulinarische Tradition kennt. Einige Wintersportler tun dann noch das ihre dazu, um die Alpen als touristisches Highlight bekannt zu machen. Und weiter?

 

Täglich sind Exkursionen bei heimischen Betrieben zu Gast, die sich mit Biomasse-Heizungen und Solartechnik beschäftigen. Denn auch in diesen Disziplinen hat Österreich einige Weltmeister zu bieten. Die moderne Holzheizungs-Technik ist ein Kind der Alpenrepublik. Die Entwicklung automatischer Biomasse-Feuerungen, die mit höchster Effizienz und nahezu emissionsfrei funktionieren, haben österreichische Werkstätten aufgegriffen und vorangetrieben. Dabei handelt es sich aber keineswegs um Unternehmen, die von Beginn an respektable Budgets für Forschung und Entwicklung hatten. Nein, es waren echte Pioniere, etwa Biobauern oder Schlosser, die „in der Garage“ die ersten Prototypen ausgetüftelt haben. Mir fallen da einige Menschen – fast möchte ich sagen Typen – ein, die heute Branchenführer sind: Anton Hargassner vom gleichnamigen Erzeuger von Biomasse-Heizungen – Herbert Ortner, dessen Unternehmen ÖkoFEN nicht umsonst unter der Webadresse www.pelletsheizung.at zu finden ist – und Erwin Stubenschrott von KWB, immer wieder Patentträger für technische Weiterentwicklungen.


Ein weiterer Name gehört noch genannt – stellvertretend für alle Unternehmer, die seit vielen Jahren für die Entwicklung von Solartechnik, Wärmepumpen, Biomasseheizungen und Installationstechnik ihr Möglichstes tun: Robert Kanduth, dessen „Garage“ ich persönlich gekannt habe. Das ist jetzt über 20 Jahre her – heute produziert GREENoneTEC in Österreich mehr Solar-Flachkollektoren als jedes andere Unternehmen auf der Welt: 2011 waren es ganze 700.000 Quadratmeter.

Was hat das heute für uns – für Sie liebe Leser und Kunden – zu bedeuten?

Einmal bedeutet es Sicherheit. Die Sicherheit, für sein Geld ein wirklich ausgereiftes Produkt zu erhalten, das für Jahrzehnte gebaut ist. Die Sicherheit, dass es viele (zehn)tausende Referenzkunden und Praxisbeispiele gibt, die Energieeinsparung, Betriebssicherheit und Zufriedenheit garantieren. Aber auch die Sicherheit, dass es verlässliche Garantien und Ersatzteil-Verfügbarkeit gibt – unabdingbar bei einer langfristigen Investition. Meine HSH-Kollegen in ganz Österreich und ich können Ihnen garantieren, dass wir für den Service Ihrer Anlagen genauso verlässlich zur Verfügung stehen wie für die Anschaffung und Installation. Deshalb lassen wir uns auch bei den Herstellern, die wir empfehlen, auf keine Experimente ein und wählen Qualitätsprodukte aus Österreich.


Auch den volkswirtschaftlichen Nutzen dürfen wir nicht aus den Augen verlieren. Biomasse-Heizungen, Wärmepumpen, Solar- und Installationstechnik „made in Austria“ sind ein internationaler Exportschlager und werden nicht nur in Europa, sondern weit darüber hinaus geschätzt (Kanada, Russland, Südafrika ...). Das bringt Devisen und Beschäftigung, genauso wie unsere regionalen Installationsbetriebe für Arbeit in der Region sorgen. Einer meiner Kunden hat das treffend auf den Punkt gebracht: „Herr Rattenberger, ich weiß, dass meine Anlage mit chinesischen Modulen im Moment etwas günstiger wäre. Aber was ist, wenn in einigen Jahren ein Garantiefall auftritt? Außerdem schätze ich Ihre Firma und wie Sie mit Ihren Mitarbeitern umgehen – wer weiß, vielleicht werde ich Ihnen in ein paar Jahren meinen Sohn vorstellen, wenn er einen Ausbildungsplatz sucht. Im Fernen Osten wird er sicher keine Lehrstelle finden.“ Das sagt eigentlich alles.

Nicht zuletzt sollten wir uns auch den Mut und die Schaffenskraft der österreichischen Energiepioniere auf politischer Ebene zum Vorbild nehmen. Vor allem auf das Tun kommt es an! So beschleicht mich immer wieder Schwermut, wenn ich sehe, wie in Fragen des Klimaschutzes und der Energiewende endlos geschwätzt und die Verantwortung wie eine heiße Kartoffel weitergereicht wird. Nette Absichtserklärungen sind zu wenig, und einen Kniefall vor den „Energiemächtigen“, die z. B. Versorgungsängste schüren, um die Laufzeiten ihrer AKWs und Kohle-Kraftwerke zu verlängern, können wir uns nicht leisten.

Darum lassen Sie uns engagiert weiterarbeiten an unserer Zukunft und einer wirtschaftlichen Entwicklung, die ihren Treibstoff von der Sonne und aus der Natur bezieht. Mögen andere Länder noch im Dornröschenschlaf stecken: Du glückliches Österreich, nutze Erneuerbare Energie!

 

Ing. Rudi M. Rattenberger im Energiesparjournal 2013

Gründer von Holz die Sonne ins Haus