Fröling Heizkessel- und Behälterbau Ges.m.b.H.

Stückgut-, Hackschnitzel- und Pelletskessel, Lagersysteme

Fröling Heizkessel- und Behälterbau Ges.m.b.H.

 

Fröling Heizkessel- und Behälterbau Ges.m.b.H.
Industriestraße 12 • 4710 Grieskirchen

T +43 (0) 7248 6060

F +43 (0) 7248 606 600

info@froeling.com

www.froeling.com

 


 

Meilensteine auf dem Weg zum Marktführer

Die oberösterreichische Firmenlandschaft ist gesegnet mit erfolgreichen Unternehmen. Hier finden wir auch den Großteil der namhaften Erzeuger von Biomassekesseln in Österreich – und damit weltweit. Fröling erzeugt Biomassekessel für Scheitholz, Hackgut und Pellets und ist Marktführer in diesem Bereich.

 

HTL-Maschinenbau in Steyr • nach dem Zivildienst Berufseinstieg bei Fröling als technischer Leiter • Spezialgebiet Entwicklung von Wärmetauschern • seit 1993 Verkaufsleiter und Produktmanager

Ing. Gerhard Schöfberger,
Prokurist, Verkaufsleiter Österreich

HSH: Herr Schöfberger, wie hat die Erfolgsgeschichte von Fröling begonnen?

 

Gerhard Schöfberger: Wir haben sehr klein angefangen. Fröling gibt es in Österreich seit 1961, das “Schwesterunternehmen“ in Deutschland wurde schon 1880 gegründet. Die Entwicklung von Biomassekesseln hat allerdings immer hier in Österreich stattgefunden. Damals war es eine sehr überschaubare Zahl von Mitarbeitern, heute beschäftigen wir rund 600 Menschen im Unternehmen. Wir sind mit den Aufgaben gewachsen und vieles von dem, was heute Stand der Technik ist, hat seinen Ursprung in unserem Haus.

 

In den Sechzigerjahren war Biomasse aber noch kein großes Thema.

 

Nein, damals hat man das Heizen mit Erdöl noch nicht in Frage gestellt. Auch bei uns wurden zu dieser Zeit noch vorwiegend Ölkessel produziert. Allerdings war bei Fröling seit Beginn der 80er ein sehr starker Umdenkprozess im Gange und damals fiel die Entscheidung, das Hauptaugenmerk zukünftig auf Holzkessel zu legen. In einem Familienbetrieb ist so eine visionäre Entscheidung auch umsetzbar. Etliche Branchenriesen haben da viel langsamer reagiert, Biomasse als unrentable Nische belächelt und das enorme Zukunftspotenzial nicht erkannt.

 

Wenn man moderne Biomassekessel mit den Holzheizungen von damals vergleicht hat sich sehr viel getan ...

 

Wir können durchaus von einem Quantensprung sprechen. Geblieben ist die Rohstoffquelle Holz, die Technik hat sich allerdings gravierend verändert. Moderne Holzheizungen verbrennen sauber und effizient, die Brennstoffausnutzung ist eigentlich am Maximum angelangt und damit kaum noch zu verbessern. Fast noch wichtiger ist für viele Menschen aber der Bedienungskomfort, sowohl bei den automatischen Holzheizungen wie der Pelletsheizung, als auch bei den Holzvergasern, die nur noch ein- bis zweimal pro Tag beschickt werden müssen.

 

Bei den Holzvergaserheizungen ist Fröling in besonderem Maße führend?

 

1987 haben wir den ersten Holzvergaser mit Saugzuggebläse entwickelt. Das war damals eine kleine Sensation und das war auch die Initialzündung für das Wachstum unseres Unternehmens. Dieser neue Typ hat uns viele Jahre einen großen Vorsprung vor unseren Mitbewerbern gesichert und definiert auch heute noch den Standard für Scheitholzheizungen. Lange Zeit hatten wir fast 50 % Marktanteil. Mittlerweile gibt’s viele Anbieter, die unser Konzept sehr ähnlich nachgebaut haben, soweit die Patente das eben erlauben. Aber wir haben auch heute noch ca. 30 % Marktanteil und verbauen doppelt so viel Geräte wie die „Nummer zwei“.

 

Verraten Sie uns den Grund dafür?

 

Es gibt immer noch einen technischen Vorsprung, viele Details sind dafür verantwortlich. Dann ist es auch die hohe Akzeptanz, die von einer Vielzahl zufriedener Kunden weitergetragen wird. Diese schätzen vor allem die Betriebssicherheit unseres Holzvergasers. Etwas salopp gesagt, kann vom Volksschüler (darf man eigentlich nicht sagen) bis zur Oma jeder den Ofen bedienen, ganz ohne technisches Verständnis. Auch mit unterschiedlichen Holzqualitäten gibt es keinerlei Probleme. Einfach einfüllen und auf Start drücken.

 

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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Verarbeitungszentren für Stahlblech.
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    Fröling Verkaufs-, Schulungs- und Kompetenzzentren in Grieskirchen
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    Fröling Verkaufs-, Schulungs- und Kompetenzzentren in Grieskirchen
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    Fröling Verkaufs-, Schulungs- und Kompetenzzentren in Grieskirchen
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    Ich lieb' ihn heiß
    mit jeder Faser
    den neuen roten
    Holzvergaser

 

Beim Firmenrundgang haben wir gesehen, dass die Produktion sehr vielfältig ist.

 

Wenn man ein Produkt wirklich in- und auswendig kennen und von der Pike auf verstehen will, dann muss man es auch selber produzieren. Deshalb verfügen wir über eine sehr hohe Fertigungstiefe. Wir produzieren den gesamten Kesselkörper und auch die Schamottierung selbst. Das Fröling Produktionswerk in Stritzing ist eines der modernsten Stahlblechverarbeitungszentren Österreichs. Wir waren auch die ersten, die vor ungefähr 15 Jahren mit der Roboterschweißung in diesem Bereich begonnen haben. Natürlich werden elektronische Bauteile oder Getriebe zugekauft, den Hauptteil der Kessel – vom Kleingerät bis hin zur Industrieanlage – produzieren wir aber hier im Haus. Und zwar nicht nur für unsere eigenen Produktlinien, sondern auch für Mitbewerber, die sich produktionstechnisch eher auf’s Assembling konzentrieren.

 

Stichwort Internationalität. Sie fertigen in Österreich und exportieren weltweit. Das ist nicht selbstverständlich.

 

Wenn man in Österreich fertigt, ist die Anforderung an eine rationelle Produktion enorm, weil wir in einem ständigen Wettbewerb mit Ländern stehen, die wesentlich geringere Mitarbeiterkosten haben. Was wir den Billiglohnländern voraushaben, kann sich aber auch sehen lassen: Einen sehr hohen technischen Standard, Lasertechnik, Bleche biegen und Stanzen in einem Arbeitsgang, automatisierte Fertigungsmethoden mit Robotern u. a. Ein weiterer wesentlicher Faktor sind unsere fleißigen und gut ausgebildeten Mitarbeiter, vom Lehrling bis zum technischen Leiter. Wir bekennen uns klar zum Produktionsstandort Österreich und unsere Mitarbeiter stehen voll hinter dem Unternehmen. Da wird viel Kraft frei (lacht).

 

International gilt Österreich als „Wiege der Biomasseheizungen“. Auch wir erzielen über 70 Prozent unseres Umsatzes im Ausland. In den meisten Europäischen Ländern – bis nach Skandinavien – sind wir gut vertreten, die Hauptmärkte in Europa sind Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich, Großbritannien. Auch in den USA werden Fröling-Heizsysteme geschätzt, weitere Vertriebspartner gibt es weltweit.

 

Zurück von der weiten Welt in die eigenen „vier Wände“. Wie wird bei Fröling selber geheizt?

 

Ja natürlich (lacht): Die Wärmebesorgung erfolgt sowohl im Stammwerk in Grießkirchen, wie auch im Produktionswerk in Stritzing zu 100 % mit Biomasse. In Grießkirchen über ein gemeinschaftliches bäuerliches Biowärmenetz mit einer Leistung von 3,5 MW. Dieses versorgt mehrere Großabnehmer wie z. B. die Firma Pöttinger.

 

In Stritzing ist das Heizhaus gleichzeitig Versuchslabor für unsere Großkessel. Alle Typen über 150 kW werden hier getestet. Hier wird viel umgebaut, getestet, getüftelt und probiert. Im Moment sind ein Kessel mit 250 kW in Betrieb, der 320er Turbomat und ein neuer Kessel mit 1.000 kW. Daneben gibt es auch noch Dauerprüfstände für alle kleineren Geräte und selbstverständlich liefern auch hier Bauern aus der Region das Hackgut für den Betrieb.

 

Das ist ein schönes Beispiel, wie nachhaltige Wärmeversorgung und regionale Wertschöpfung Hand in Hand gehen können. Wird dieses Beispiel Schule machen für die Energieversorgung in größerem Maßstab?

 

Das ist eine schwierige Frage, vor drei Jahren hätte ich darauf noch bestimmter mit Ja geantwortet. Es haben sich in dieser Zeit Dinge entwickelt, die für die Biomasse nicht positiv sind. Denn wer hätte sich vor 10 Jahren gedacht, dass die Amerikaner – Stichwort Fracking – wieder zum Öl-Exporteur werden? Ich halte es für unsinnig, den wertvollen Rohstoff Erdöl so zu verschleudern und damit ganze Landstriche zu zerstören und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen stark zu gefährden. Ich glaube aber fest daran, dass in 20 Jahren das Strohfeuer, das Öl im Moment erlebt, wieder verloschen sein wird.

 

Die Politik hätte es in der Hand, lenkend einzugreifen. Das schaut derzeit in Österreich aber nicht sehr rosig aus.

 

Die Politik ist meiner Meinung nach dazu aufgerufen, Rückenwind für die Biomasse zu erzeugen. Wir erleben derzeit allerdings genau das Gegenteil. Die Energieträger wie Öl und Gas werden eher forciert. Die Menschen in unserem Land werden durch eine Privatförderung für ein Unternehmen, das zu 100 % im Besitz des Staates steht, geködert, weiter mit fossilen Rohstoffen zu heizen. Das ist für mich völlig unverständlich und ich kenne weltweit kein weiteres Land, das Förderungen für Ölheizungen vergibt. Eine bundesweite und unbürokratische Umstiegsförderung für Biomassekessel könnte Chancengleichheit schaffen, davon sind wir zur Stunde meilenweit entfernt.

 

So bleibt derzeit nur die Hoffnung, dass die Bevölkerung weitsichtiger handelt als die politisch Verantwortlichen. Wie heizt denn der Herr Schöfberger privat?

 

Mit Holzvergaser- und Hackschnitzelheizung. Ich lebe auf einem Bauernhof und komme aus einer kleinen Landwirtschaft, die in meiner Kinderzeit noch bewirtschaftet war. Dort habe ich den Bezug zu Maschinen und Umwelt mitbekommen. Das wird mal was für die Pension. Je älter man wird, desto mehr kommen die Wurzel des Lebens wieder zum Tragen. Noch gibt es aber in der Biomassebranche was zu bewegen. Wir entwickeln zum Beispiel gerade einen Holzvergaser, der auch für die Stromerzeugung sorgen kann. Die ersten zehn Geräte sind bereits erfolgreich im Einsatz. Das ist mein Rezept gegen Politikverdrossenheit: Über den Horizont hinausblicken und mit unternehmerischer Weitsicht und Risikobereitschaft für eine positive Entwicklung sorgen.

 

Dabei wünschen wir viel Erfolg und bedanken uns für das interessante Gespräch.

 


 

Ganz aktuell: Innovationspreis EnergieGenie 2015 für Fröling

 

Seit über 50 Jahren ist Fröling die Qualitätsmarke für Heizen mit Holz und Pellets. Auf der Energiesparmesse in Wels stellte der Biomassespezialist neuerdings seine Rolle als Innovationsmotor der Branche unter Beweis. Die neu entwickelte Holzverstromungsanlage CHP 50 wurde mit dem Innovationspreis EnergieGenie 2015 ausgezeichnet. Der "EnergieGenie 2015 Innovationspreis" des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und des Landes Oberösterreich zeichnet neue Produkte nach den Kriterien Innovation, Energieeinsparung und Neuheitsgrad aus.

Beim Fröling Festbettvergaser handelt es sich um eine in einem Container betriebsfertig verbaute und installierte Holzvergasungsanlage inkl. Sicherheitstechnik, Abgasleitung und automatischer Gasfackel. Aufgrund der eindeutig definierten Schnittstellen stellt dies eine „plug and play“ Lösung dar. Die ersten Kundenanlagen sind seit Anfang 2013 erfolgreich im Betrieb. Zusätzlich dazu können je nach Kundenwunsch und -bedarf sämtliche Komponenten auch individuell verplant werden.

Die auf Dauerbetrieb konzipierte Anlage verlässt sich auf bewährte Heizkesseltechnologie von Fröling und verwendet einen modernen und robusten Industriemotor. Mit einer Leistung von 49 / 51 kW elektrisch bzw. 107 kW thermisch erzielt der CHP 50 einen Gesamtwirkungsgrad von über 83 % und ist der Betrieb ist sowohl als Einzel- als auch als Kaskadenlösung möglich. Ein erheblicher Vorteil der Biomasse-Verstromung ist die Unabhängigkeit von Windgeschwindigkeiten bzw. Sonnenstrahlen. Dies ermöglicht einen konstanten, durchgehenden Betrieb bei Tag und Nacht.


 

Fröling Firmengeschichte im Zeitraffer

  • 1961    Gründung der Firma Fröling – rund 10 Mitarbeiter produzieren den ersten Kessel    
  • 1982    Fröling stellt Hackgutheizung mit Hochtemperaturverbrennung vor
  • 1988    Bahnbrechende Erfindung des modernen Scheitholzkessels mit Hochtemperaturverbrennung
  • 1991    Fröling stellt die Hackgutheizung mit Lambdatechnologie vor
  • 1993    Fröling erhält den Staatspreis für wirtschaftliche Angelegenheiten
  • 1996    Innovationspreis der Energiesparmesse Wels
  • 1999    Bundesminister Farnleitner verleiht Fröling das österreichische Staatswappen    
  • 2001    Innovationspreis des Bundesministeriums für den Fröling Pelletskessel P2    
  • 2004    Innovationspreis des Bundesministeriums für Hackgutfeuerung Turbomat    
  • 2004    Fröling gewinnt den Energy Globe OÖ    
  • 2006    Fröling wird als bestes Familienunternehmen OÖ ausgezeichnet    
  • 2008    Fröling erhält für 26 Produkte das Österreichische Umweltzeichen    
  • 2009    Fröling erhält für den Pelletskessel P4 den Blauen Engel.    
  • 2010    Fröling wird mit dem oö. Wirtschaftspreis Pegasus ausgezeichnet.    
  • 2012    Fröling erhält für die komplette Serie des Pelletkessel P4 von 8 - 105 kW den Blauen Engel    
  • 2012    Fröling erhält für die komplette Serie des Hackgutkessel T4 von 24 - 110 kW den Blauen Engel   
  • 2012    Hackgutkessel T4 wird mit dem Plus X Award "Bestes Produkt des Jahres 2012" ausgezeichnet    
  • 2012    Plus X Award "Bestes Produkt des Jahres 2012" für Pelletkessel P4 Pellet 
  • 2012    Plus X Award "Bestes Produkt des Jahres 2012" Scheitholzkessel S4 Turbo F
  • 2012    Plus X Award "Bestes Produkt des Jahres 2012" Kombikessel SP DUAL
  • 2013    Plus X Award "Bestes Produkt des Jahres 2013" Hackgutkessel T4
  • 2013    Plus X Award "Bestes Produkt des Jahres 2013" Pelletkessel P4 Pellet und PE1 Pellet    
  • 2013    Plus X Award "Bestes Produkt des Jahres 2013" Scheitholzkessel S4 Turbo F
  • 2013    Plus X Award "Bestes Produkt des Jahres 2013" Kombikessel SP DUAL 
  • 2013    Fröling ist "Innovativste Marke 2013" in der Kategorie Heizung und Klima    
  • 2014    alle Fröling Holzheizkessel bis 100 kW tragen das Österreichische Umweltzeichen (36 Produkte)
  • Heute  zählt Fröling rund 600 Mitarbeiter und ist europa- und weltweit erfolgreich