GREENoneTEC Solarindustrie GmbH

Herstellung hochqualitativer Solarthermie-Kollektoren

GREENoneTEC Solarindustrie GmbH

 

GREENoneTEC
Solarindustrie GmbH

Energieplatz 1 • 9300 St. Veit

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Nachts, wenn der Marder kommt …

Robert Kanduth, Gründer, Geschäftsführer und Mastermind der GREENoneTEC Solarindustrie GmbH im Gespräch über Erneuerbare Energie, die Energieversorgung seines Industriebetriebs und seines Wohnhauses, über Nachhaltigkeit, über die Hühner auf seiner Wiese und den Marder, der nachts zu Besuch kommt.

 

Es ist kurz vor 10.00 Uhr vormittags als wir am Besucherparkplatz bei GREENoneTEC vorfahren und danach mit geschultertem Fotoapparat und gezücktem Schreibstift zum Eingangsbereich und zur Tat schreiten. Eigentlich möchte man in einem Industriegebiet vermuten, dass es Kamine und Schlote gibt, die Abgase in die Luft pusten – aber nicht so im Industriepark St. Veit. Hier ist die Luft rein. Alle Dächer sind vollgestellt mit Solarkollektoren. An der Industriehalle von GREENoneTEC bauen die Schwalben ihre Nester und zeigen uns ihre Flugkünste. Ein schöner Tag für ein Interview mit einem der wichtigsten Solarpioniere Österreichs: Robert Kanduth, der uns in seinem Betrieb willkommen heißt und durch die Hallen führt.

 

 

Die Sonne ist unsere nachhaltigste Energiequelle. Damit diese für eine breite Anwenderschicht nutzbar wird, setzen wir mit großindustriell gefertigten thermischen Solarkollektoren technologisch immer wieder neue Maßstäbe – als Pioniere und als Innovatoren.

Robert Kanduth,
Firmengründer und Geschäftsführer

HSH: Herr Kanduth, GREENoneTEC ist heute der weltweit führende Hersteller von thermischen Solarkollektoren. Was ist Ihr persönlicher Zugang zu Erneuerbarer Energie und was war Ihre Motivation, sich dafür stark zu machen?

 

Robert Kanduth: Als ich 1991 in meiner Garage mit dem Bau von Solarkollektoren begonnen habe, hatte ich einen ganz anderen Zugang zur Erneuerbaren Energie. Mir war es zuerst nur wichtig, ein gutes Produkt herzustellen. Aber im Laufe der Zeit liest man sehr viel und sieht sich Filme und Dokumentationen an – und man verändert seine Denkweise. Man denkt darüber nach, was man tut und wie man lebt. Heute ist mir völlig klar, dass wir ein Riesenproblem mit dem Klimawandel und mit dem CO2-Ausstoß haben. Das Wetter spielt verrückt, Umweltkatastrophen häufen sich und es ist höchste Zeit, umzudenken und auf Erneuerbare Energie zu setzen. Und mich stört die politische Haltung in Europa massiv. Weil für Erneuerbare Energie fast nichts getan wird. Die Lobby für fossile Energie ist einfach so stark, dass die Erneuerbare Energie untergeht. Die Förderungen für fossile Energieträger fließen versteckt. Und die Kosten für die Schäden, die durch fossile Energie verursacht werden, werden einfach der Allgemeinheit umgehängt.

 

Was müsste sich verändern, um Erneuerbare Energie allgemein und speziell die Solarenergie für den Einzelnen attraktiver zu machen?

 

Ich bin davon überzeugt, dass in Europa binnen 30 Jahren nur noch Erneuerbare Energie zum Einsatz kommen könnte. Und zwar dann, wenn es überhaupt keine Energieförderungen – weder für fossile oder atomare, noch für Erneuerbare Energie – geben würde und entstandene Schäden verursachergerecht aufgerechnet würden.

Aus heutiger Sicht braucht der Endkunde aber auf jeden Fall günstigere Solarsysteme. Mit den Material- und Produktionskosten sind wir bereits am Limit angelangt. Die Frage ist: „Wie kann man entlang der gesamten Wertschöpfungskette günstiger werden?“ Und darüber müssen sich alle Beteiligten Gedanken machen.

 

Ihr Unternehmen ist auch immer wieder bei innovativen Forschungsprojekten mit an Bord. Gibt es ein aktuelles Projekt, über das Sie uns bereits ein bisschen verraten können?

 

Ja, wir sind – gemeinsam mit verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen – gerade dabei, ein „Haus der Sonne“ zu entwickeln, bei dem die benötigte Heizenergie zu 100 % durch die Sonne abgedeckt werden soll. Es geht unter anderem auch um ein neues, großes und sehr effizientes Speichersystem. Der Plan ist es, dieses Forschungsprojekt bis 2017 erfolgreich abzuschließen.

 

GREENoneTEC gibt es jetzt bereits seit über 20 Jahren. Eine intensive Zeit, in der Sie auch viele Großprojekte umgesetzt haben. Gibt es eines, das Ihnen besonders am Herzen liegt?

 

Unsere derzeit größte Anlage – und die ist auch die weltweit größte dieser Art – steht in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Hier haben wir eine thermische Solaranlage mit 36.000 m2 Kollektorfläche umgesetzt, die ein Campusgelände mit 40.000 Studierenden mit Warmwasser und Heizungswärme versorgt. Die Anlage ist ein riesiges Kraftwerk mit riesigen Speichern und riesigen Tanks. Es ist ein spannendes Projekt, das besser läuft als geplant. Besonders interessant ist auch, dass an dieser Universität ausschließlich Frauen studieren. Männliche Professoren müssen dort in einem separaten Raum vortragen, aus dem per Video übertragen wird. Es gibt auch eigene Gänge, die nur von Männern betreten werden dürfen.

 

Während wir uns unterhalten, begeben wir uns auf unseren Durchgang durch die Produktion. Hier begegnen wir vielen fleißigen Mitarbeitern, aber auch modernsten Robotern. Es wird lasergeschweißt ultraschallgeschweißt, gelötet und im Takt produziert. Konzentriertes Arbeiten zwischen Glasplatten, Kupferrohren, Registern und Mäandern. Die  Produktion läuft wie geschmiert. 2.500 Tonnen Kupfer und 2.500 Tonnen Aluminium werden hier im Jahr verarbeitet – zu Solarkollektoren in vielen Formen und Ausführungen. Beeindruckend.

 

Für einen Produktionsbetrieb dieser Größenordnung braucht man natürlich viel Energie – Erneuerbare Energie?

 

Selbstverständlich! Wir sind, was die Energieversorgung anbelangt, fast autark. Wir haben eine Photovoltaikanlage, mit der wir bis zu 80 % unseres Strombedarfes selbst abdecken können. Eine thermische Solaranlage mit 92 m2 Kollektorfläche dient zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung. Wir nutzen auch die Abwärme von Kompressoren und Fertigungsmaschinen zur Erwärmung der Produktionshalle. Und nachdem das allein im Winter nicht ausreicht, beziehen wir Fernwärme aus der benachbarten Biomasseanlage zur Raumheizung. Dorthin liefern wir übrigens auch unsere Holzabfälle. Wir waren ja 1996 auch eines der ersten Unternehmen in Kärnten, das sich im Umweltbereich ISO-zertifizieren ließ. Die Abfälle werden seither sauber getrennt und recycelt. Wir haben nur ganz, ganz wenig Restmüll und es wird so gut wie alles wiederverwertet.

 

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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    Mit GREENoneTEC auf der Sonnenseite des Lebens
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    GREENoneTEC – weltgrößte thermische Solaranlage in Ryadh/Saudi Arabien
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    GREENoneTEC – weltgrößte thermische Solaranlage in Ryadh/Saudi Arabien
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    GREENoneTEC – Firmengründer und Geschäftsführer Robert Kanduth

 

Nachhaltigkeit und Umweltdenken durchdringen den ganzen Industriestandort. Aber wie wohnt eigentlich der Privatmann Robert Kanduth? Wie sieht Ihre private Energieversorgung zu Hause aus?

 

Unser Haus liegt auf 710 m Seehöhe, genau über dem Nebel und hat eine riesige Fensterfront. Allein durch die direkte Sonneneinstrahlung sparen wir uns schon sehr viel Heizenergie. Unsere Hauptheizung ist aber eine Solaranlage. Wahrscheinlich haben wir mit 230 m2 die größte private Solaranlage in Kärnten. Zusätzlich haben wir noch eine kleine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung, mit der wir an sehr kalten Tagen dazu heizen. Sonst brauchen wir nichts. Unser Stromverbrauch ist extrem niedrig, sodass wir mit unserer 10-kW-Photovoltaikanlage wunderbar auskommen.

 

Das  nachhaltige Leben im Hause Kanduth geht aber weit über die Energieversorgung hinaus …

 

Meine Frau schaut sehr darauf, dass wir gesund leben und dass auch die Lebensmittel, die wir essen, gesund und natürlich sind. Es ist ja genau genommen ein Wahnsinn, was uns die Lebensmittelindustrie heutzutage alles vorsetzt. Deshalb pflanzen wir im Garten unser eigenes Gemüse an und wir haben auch eigene Hühner. Uns ist es sehr wichtig, dass es den Hühnern gut geht, dass wir wissen, was sie fressen und dass sie Auslaufflächen haben und glücklich aufwachsen. Nur hin und wieder gibt es kleine Rückschläge. Heute in der Nacht zum Beispiel hatten wir wieder Besuch von einem Marder. Der hat ein Huhn, das sich abends vor dem Einsperren in den Hühnerstall versteckt hat, geholt und komplett zerrissen. Das passiert leider hin und wieder. Aber das ist die Natur.

 

Herzlichen Dank für das nette Gespräch, wir wünschen Ihnen noch viele ruhige, marderfreie Nächte!

 


 

Ganz aktuell: Großanlagen und Projekte

 

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GREENoneTEC Großflächenkollektoren der Baureihe GK 3003 werden in der Standardgröße von 8 und 13 m² bzw. mit Einfach- & Dop­pelverglasung gefertigt. Aufgrund ihres speziellen Absorberdesigns sowie ihrer attraktiven Leistungsdaten wurden diese Kollektoren für solarthermische Großanlagen konzipiert. Das optimierte Befestigungssystem zur zeitsparenden Kranmontage und die einfache Verschaltung senken nachhaltig den integralen Aufwand bei der Anlagenmontage.

 

> Detailinfos

 


 

Energiedaten GREENoneTEC 

 

Jahresenergieverbrauch

Anteil Erneuerbarer Energie am Stromverbrauch

Nutzfläche beheizt

Heizwärmebedarf

Jahresertrag Photovoltaik

 
         
 
1.570 MW/h
 ca. 1/3
 13.000 m²
 868,8 MWh/m²a
 549,7 MW/h

 


 

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