KNV ENERGIETECHNIK GmbH

Wärmepumpen zum Heizen, Kühlen, zur Warmwasserbereitung und mit Wohnraumlüftung

KNV ENERGIETECHNIK GmbH

 

KNV Energietechnik GmbH

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Der Umwelt-Wärminator

Den Titel für dieses Porträt von Josef Köttl, Gründer und Geschäftsführer der KNV Energietechnik GmbH haben wir „geklaut“. Und zwar vom KNV-Paradekunden „Herminator“ Hermann Maier. Er ist einer von 14.000 zufriedenen KNV-Kunden. Die Bausteine für den Erfolg des Schistars Maier und des Wärmepumpen-Pioniers Köttl sind dieselben: absolute Konzentration auf das Ziel, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Willensstärke, Disziplin und die Liebe zur Sache.

 

Die KNV Energietechnik GmbH beschäftigt 34 Mitarbeiter und produziert, plant und vertreibt innovative Wärmepumpen und Wohnraumlüftungen. 250 Partnerbetriebe in Österreich sorgen durch ein exzellentes Schulungssystem für die zuverlässige Realisierung vor Ort. Gemeinsam mit der schwedischen Mutterfirma NIBE Wärmepumpentechnik beschäftigen sich über 5.000 Mitarbeiter mit der Entwicklung und Produktion von hocheffizienten Wärmepumpensystemen.


Ing. Josef Kött
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Firmengründer • Geschäftsführer

HSH: Herr Köttl, wann sind Sie mit dem Wärmepumpen-Virus infiziert worden?

 

Ing. Josef Köttl: Ich habe hier in der Nähe den Beruf des Installateurs gelernt und hatte das Glück, dies bei einem sehr innovativen Betrieb zu tun. Somit bin ich seit 1974 in der Branche. Wir haben damals schon die ersten Wärmepumpenanlagen gebaut und wo es ging Erneuerbare Energie forciert. In den 80er-Jahren war ich dann in der Entwicklungsabteilung und im Vertrieb eines führenden Wärmepumpen-Unternehmens beschäftigt. Bis ich schließlich 1993 selbständig wurde und das Unternehmen KNV gegründet habe. Man kann also durchaus sagen, dass die Wärmepumpe ein Lebensthema ist.

 

Den Vorteil der Wärmepumpe in wenigen Worten?

 

Mit keiner anderen Technik ist es möglich, so viel Energie zu sparen, wie mit der Wärmepumpe. Wir gewinnen mit einem Teil Strom drei bis fünf Teile Wärme aus der Umwelt. In der Anfangszeit habe ich mich auch noch mit anderen Systemen wie z. B. Brennwertgeräten beschäftigt. Davon bin ich aber abgekommen, denn wenn man sein Herz zu 100 % einer Sache widmet, ist man wesentlich erfolgreicher.

 

Welche Kombinationen zur Wärmepumpe halten Sie für sinnvoll?

 

Im modernen Wohnbau kann man Wärmepumpen mit einer Komfort-Lüftungsanlage (Wohnraumlüftung) kombinieren. Durch die kontrollierte Zu- und Abluft können 92 % der Energie zurückgewonnen werden, die sonst zum Fenster „hinausgelüftet“ würde. Mit der innovativen Wohnraumlüftung hat man immer frische und sauerstoffreiche Luft und ein optimales Wohnklima. Zudem wird die frische Außenluft gefiltert und über Erdwärme vorgewärmt oder an warmen Sommertagen gekühlt. Mit unserem neuen Kompaktgerät F750, können wir das Heizen, Lüften und Warmwasserbereiten mit einem Gerät realisieren.

 

Kombinationen mit Solartechnik?

 

Wo es die Lage des Gebäudes erlaubt, ist eine Solaranlage eine gute Ergänzung. Wir empfehlen vor allem Photovoltaik (Strom aus Sonnenlicht), weil damit elektrische Energie für den Betrieb der Wärmepumpe selber erzeugt werden kann. Nahezu alle KNV-Wärmepumpen sind mit Smart Grid Funktion ausgestattet und können kostenlosen PV-Strom direkt nutzen. Über das Gebäude kann sogar Energie gespeichert werden.

 

Wie kann man sich das vorstellen?

 

Wir sprechen von Bauteilaktivierung. Das bedeutet, dass in den massiven Bauteilen Rohre verlegt sind, die das Gebäude gleichmäßig erwärmen. Somit bildet das gesamte Gebäude einen sehr guten Energiespeicher – sämtliche Wände aber auch z. B. eine massive Stiege sind dafür geeignet. In einem Haus dieser Bauart würde man es nicht einmal merken, wenn für mehrere Tage die Heizung ausfällt, so gut funktioniert das System. Der große Vorteil ist, dass die Wärmepumpen-Heizung vor allem dann arbeitet, wenn Sonnenstrom verfügbar ist. Durch eine Erhöhung der Temperatur um wenige Grad kann man so einen Energievorrat schaffen. Das gleiche gilt für die Kühlung im Sommer.

 

Klingt etwas kompliziert.

 

Ist es aber gar nicht, denn die Steuerung der Wärmepumpe übernimmt diese „Denkarbeit“ vollkommen selbständig. Die Bewohner des Hauses merken davon gar nichts. Außer vielleicht bei der Kostenabrechnung am Ende des Jahres, denn auf diese Weise heizt man konkurrenzlos günstig.

 

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    Das Haus der Zukunft
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    Das Haus der Zukunft
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Kann man sagen, dass die Wärmepumpe im Trend ist?

 

Absolut. Vor zehn Jahren wurden in Österreich ca. 4.000 Anlagen installiert, heute liegen wir bei über 18.000 Stück. Österreich hat dabei durchaus Nachholbedarf, denn beim Nachbarn Schweiz werden seit 20 Jahren konstant zwischen 15.000 und 20.000 Wärmepumpen-Anlagen realisiert. Sehr stark ist auch Schweden mit 60.000 bis 80.000 Stück im Jahr.

 

Selbstverständlich, dass auch bei KNV selber eine Wärmepumpe zur Wärmeversorgung verwendet wird?

 

Nicht nur eine, sondern acht bis zehn Stück (lacht), denn wir haben mehrere kleine Anlagen laufen, die gleichzeitig als Vorführ- und Versuchsobjekte dienen. Man kann sagen, dass alle Produkte, die wir anbieten, bei uns im Haus im Live-Betrieb zu bestaunen sind. Auch unser Gebäude ist mit einer Bauteilaktivierung versehen sowie mit einer 5 kWp PV-Anlage ausgestattet und natürlich haben wir Komfort-Lüftungsanlagen in Betrieb. Ganz nach der Devise „wir leben, was wir produzieren und verkaufen“.

 

Wie sehen Sie die Zukunft der Energieversorgung in Österreich?

 

Ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen alle Ein- und Zweifamilienhäuser in Österreich mit Wärme aus Erneuerbarer Energie zu versorgen. Das ist kein Kunststück mehr, wir müssen es nur tun. Hocheffiziente Wärmepumpen werden dabei eine wesentliche Rolle spielen. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass vor allem die Erdwärme langfristig wieder zunehmen wird, weil es eine sehr stabile und verlässliche Energiequelle ist. Für gedämmte Einfamilienhäuser wird auch die Luftwärmepumpe eine gute Option bleiben, vor allem als Kompaktgerät mit eingebauter Wohnraumlüftung.

Das Energiesystem der Zukunft wird allerdings bunt sein und es wird nicht eine Lösung geben, sondern viele Möglichkeiten und dazu braucht es den Schulterschluss aller technischen Lösungen und Beteiligten. Das haben jetzt viele erkannt: Solartechnik, Wärmepumpe und auch Biomasse sind die Energielieferanten der Zukunft.

 

Ein Appell zum Schluss?

 

Die Umwelt ist voller Energie. Öl und Gas waren gestern, denn es ist nicht mehr zeitgemäß, ein Feuer von rund 1.000 Grad anzuzünden, um Wohnräume auf lediglich 20 Grad zu erwärmen. In Österreich warten 500.000 veraltete Heizungen darauf, durch ein energiesparendes Gerät ersetzt zu werden. Ich wünsche mir dazu eine engagierte Politik, die alle Möglichkeiten für den Umstieg auf Erneuerbare Energie im selben Umfang unterstützt. Wir müssen die Zukunft in die Hand nehmen, unsere Kinder und Enkel werden uns dafür dankbar sein.

 

Möge sich dieser Wunsch erfüllen. Herzlichen Dank für das Gespräch.

 


 

Haus der Zukunft am Attersee

 

Josef Köttl ist Initiator und Bauherr eines Leuchtturm-Projektes für modernes und energiesparendes Bauen und Wohnen. Mit seinem Haus der Zukunft in Schörfling am Attersee beweist er, dass es heute bereits möglich ist, ein Wohnhaus für fünf Parteien zur Gänze mit Erneuerbarer Energie zu versorgen. Doch damit nicht genug, auch das Thema ökologische Baustoffe und Mobilität sind Teil des ganzheitlichen Konzeptes. Die Nachahmung kann nur empfohlen werden.

 


 

Ganz aktuell: vollmodulierende Erdwärmepumpen von 3 – 12 kW

 

Die neue Wärmepumpen-Generation KNV Topline 1155 & 1255 zeichnet sich durch leistungsvariable Verdichtertechnologie und beachtenswerte SCOP-Werte aus. Durch den komplett drehzahlgeregelten Betrieb passt sich die Wärmepumpe stets dem aktuellen Wärmebedarf des Hauses an. Bei erhöhtem Wärme- oder Warmwasserbedarf steigt die Leistung. Sinkt der Bedarf, wird die Leistung reduziert.

 


 

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