Sonepar Österreich GmbH

Elektroartikel für Handwerk, Handel und Industrie

Sonepar Österreich GmbH

 

Sonepar Österreich GmbH 
Großmarktstrasse 7b • 1230 Wien

T +43 (0) 51706 0 
F +43 (0) 51706 70500

info@sonepar.at 
www.sonepar.at

 


 

Erneuerbare Energie ist meine Passion

Das lässt das Technikerherz höher schlagen. Eine riesige Halle voll mit allem, was der Photovoltaiksektor (Strom aus Sonnenlicht) zu bieten hat. Solarmodule in allen Ausführungen, Wechselrichter in sämtlichen Größen, technisches Zubehör, Montagematerial für alle Standardanwendungen sowie für die ausgefallensten Konstruktionen, und, und, und ... im Wiener Außenbezirk Liesing hat der Elektrogroßhändler Sonepar ein Zentrallager für Photovoltaik eingerichtet. Produktmanager Karsten Dahlmeyer führt uns durch „sein Reich“.

 

geboren im Rheinland in der Nähe von Köln • langjährige Berufserfahrung in Heiztechnik-Unternehmen • frühe Beschäftigung mit Erneuerbarer Energie und Solarthermie im Speziellen • Seit 2003 Beschäftigung mit Photovoltaik • 2006 Start bei Sonepar als PV-Produktmanager • Seit 2011 begeisterter Wahl-Österreicher (nach Österreich zu kommen war eine Herzensangelegenheit)

Karsten Dahlmeyer,
Produktmanager Erneuerbare Energie

HSH: Herr Dahlmeyer, der Umfang und die Vielfalt dieses Lagers sind wirklich beeindruckend. Wenn ich heute eine PV-Anlage bei ihnen bestelle, wann kann ich mit der Lieferung rechnen?

 

Karsten Dahlmeyer: Also bestellen sollten Sie die Anlage über einen PV-Fachbetrieb, im besten Fall natürlich über einen HSH-Installatör (lacht). Dieser wickelt die Planung und die Bestellung dann mit uns ab. Was das Timing anbelangt: heute bestellen – morgen liefern! Wenn die Bestellung bis 18:00 bei uns eintrifft, dann haben Sie morgen alle Komponenten für Ihre PV-Anlage auf der Baustelle.

 

Wie ist das möglich?

 

Dieser Ort, an dem wir uns gerade befinden, ist der Hauptgrund für den perfekten Lieferservice. Wir haben alles auf Lager, was man sich nur denken kann. Dazu zählen nicht nur ausreichende Mengen an gängigen Komponenten wie Modulen und elektrischen Bauteilen, sondern auch Spezialbefestigungen und ähnliches. Denn nur wenn auch der letzte Haken wunschgetreu konfektioniert werden kann, ist das Solarset startklar. Bei der Bestellung direkt bei einem Produzenten könnte das schon einmal einige Wochen dauern. Das ist eben unsere Kernaufgabe – eine perfekte Schnittstelle zwischen Industrie und Anwendern zu bilden.

 

Und was sind die weiteren Gründe für den Ruck-Zuck-Service?

 

Unsere Zustell-Logistik. Wir verwenden ausschließlich eigene Fahrzeuge und ein ausgefeiltes System, bei dem wie bei einem Uhrwerk 24 Stunden am Tag alle Zahnräder ganz exakt ineinandergreifen. Für die Zustellung werden keine großen LKWs verwendet, sondern fast ausschließlich wenige Kastenwägen. Dadurch können wir garantieren, dass wir bei Bedarf jede Adresse in Österreich täglich anfahren, auch wenn sie in einem entlegenen Gebiet liegt. Außerdem spart das Sprit, das ist auch sehr wichtig bei täglich 1.500 Frei-Haus-Lieferstopps.

                 

Stichwort Transportwege. Solarkomponenten aus dem fernen Osten sind ein heißes Thema. Wie sieht das Sonepar?

 

Wir haben dazu eine ganz klare Meinung, die sich auch mit meiner persönlichen Einstellung 1:1 deckt. Wir müssen die Wertschöpfung im eigenen Land lassen. Wir haben innovative Unternehmen mit Weltgeltung in Österreich und im benachbarten Deutschland. Das sind unsere bevorzugten Lieferanten, weil sie die beste Qualität liefern und weil wir den Bedarf mit diesen Unternehmen abstimmen können. Da findet auch eine offene Entwicklung statt, weil Kundenerfahrungen leicht zurück zum Hersteller fließen können.

 

Können Sie uns einige Beispiele nennen?

 

Bei den Solarmodulen bevorzugen wir ganz klar die Firma KIOTO aus Kärnten. Bei Wechselrichtern ist FRONIUS aus Wels mit seiner ganzen Produktpalette von kleinen Leistungen bis zu Zentralwechselrichtern für PV-Kraftwerke unser Hauptlieferant. Befestigungsmaterial beziehen wir von der Firma SCHLETTER, die einen sehenswerten Betriebsstandort im nahen Bayern hat. Dazu kommen Lieferanten für weiteres Elektromaterial vorwiegend aus Österreich und Deutschland.

 

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    Einblicke ins Photovoltaik-Zentrallager von sonepar
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    Einblicke ins Photovoltaik-Zentrallager von sonepar
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    Einblicke ins Photovoltaik-Zentrallager von sonepar

 

Hat Photovoltaik noch Entwicklungspotential?

 

Bei den Modulen und Wechselrichtern wird es laufend Verbesserungen beim Wirkungsgrad geben, allerdings haben wir hier schon ein sehr hohes Niveau erreicht und können uns deshalb keine Quantensprünge erwarten. Ein wichtiges Forschungs- und Entwicklungs-Thema für die nächsten Jahre ist ganz sicher die Speichertechnologie – und zwar für Privatpersonen, also Ein- und Zweifamilienhäuser. Wenn es möglich sein wird, den Tagesüberschuss der PV-Anlage zu speichern und dann abends oder in der Nacht zu verbrauchen, haben wir eine höhere Eigenversorgung mit „selbstgemachtem Strom“. Dadurch werden die Analagen besser kalkulierbar und der Förderungszuschuss verliert nach und nach an Belang.

 

Ist Photovoltaik für sie ein Job wie jeder andere – oder steckt mehr dahinter?

 

Die Frage ist schnell beantwortet: Photovoltaik und Erneuerbare Energie sind für mich Passion, und da kann ich auch für die Kollegen in unserer Abteilung sprechen. Jede Photovoltaik-Anlage, die wir verkaufen, bedeutet Energieeinsparung, Umweltschutz und Ressourcenschonung – und das hat unser Planet bitter notwendig. Auf Erneuerbare Energie zu setzten, bedeutet für jeden einzelnen von uns, einen Beitrag für eine gelungene Zukunft zu leisten. Das macht mir persönlich viel Freude. Ich stehe morgens gerne auf und gehe dann ebenso gerne zur Arbeit, weil ich viele Menschen treffe, die auch so denken oder die ich von den Vorteilen der Stromerzeugung aus Sonnenlicht überzeugen kann.

 

Wo werden wir in 20 Jahren mit unserer Energieversorgung stehen?

 

In 20 Jahren sind wir hoffentlich weg von Atomenergie und hoffentlich weg von Kohlekraftwerken. Wir werden es bis dahin nicht schaffen, die weltweite Energieversorgung ganz über Sonne, Wind und Wasser zu bewerkstelligen. Es wäre aber möglich, dass Haushalte und Einfamilienhäuser so viel wie möglich selber Energie produzieren und damit die Umwelt entlasten und unabhängiger werden. Der Umdenkprozess wird auf jeden Fall bei allen Menschen weitergegangen sein und man wird sagen: Wir fahren ein Elektroauto oder mehr mit dem Fahrrad und kaufen bewusster ein. Ganz selbstverständlich.

 

Sollte die Entwicklung nicht schneller gehen?

Persönlich kann ich nur den Kopf schütteln, dass es so viele Blockaden gibt. Natürlich steckt da die Lobby großer Mineralölgesellschaften und Stromkonzerne dahinter. Das ist kein Geheimnis, aber kaum jemand traut sich öffentlich Stellung zu beziehen. Unsere Politiker sitzen mit den Mächtigen der Wirtschaft im Boot – besser wäre es zu erkennen: Wir müssen etwas fürs Land tun, wir müssen etwas für die Bürger tun und diese Stagnation beenden. Auch der Bürokratenwahnsinn gehört gestoppt. Die Leute wollen ja in Photovoltaik investieren, aber teilweise macht man ihnen das so schwer, dass sie lieber die Finger davon lassen und ihr Geld auf dem Sparbuch horten, anstatt es nachhaltig anzulegen. Wir Bürger dürfen uns das nicht bieten lassen und müssen selber aktiv werden, davon bin ich überzeugt. Die Sonne liefert uns solche Mengen von Energie, es soll unsere Pflicht und unsere Freude sein, dieses Geschenk zu nutzen.

 

Bleibt noch eine letzte Frage. Eine gute Fee erfüllt Ihnen drei Wünsche, wie lauten diese?

 

Zerschlage die sturen Köpfe der Blockadeure, öffne die Menschen für die Erneuerbare Energie und schenke uns bitte viele Sonnenstunden. Oder vielleicht ganz einfach: Ich wünsche mir, dass die Leute verstehen, dass man was tun kann und dass das Interesse an Photovoltaik weiter steigt.

 

Das wünschen wir uns auch. Vielen Dank für das Gespräch.

 


 

Ganz aktuell: Solaredge-Technologie

 

Dank der Moduloptimierung können Sie mehr Leistung aus Ihrer PV-Anlage holen. Einfach gesagt, sorgt die Technologie von Solaredge dafür, dass jedes Modul seine maximale Leistung erbringen kann. Unabhängig davon, wieviel das benachbarte Modul leistet. Unbedingt anzuraten bei möglichen Verschattungen und zusätzlich ein großes Plus für die Betriebssicherheit. Dies ist der Hauptunterschied zur klassischen Stranganlage. Auf diese Weise ist eine Leistungssteigerung bis zu 25 % möglich.

 

 


 

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