Sonnenkraft Österreich Vertriebs GmbH

Solartechnik für den privaten Bedarf und maßgeschneiderte Großanlagen

Sonnenkraft Österreich Vertriebs GmbH

 

Sonnenkraft Österreich Vertriebs GmbH
Industriepark • 9300 St. Veit/Glan
T +43 (0) 4212 45010
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www.sonnenkraft.com

 


 

Solarenergie als natürlicher Bestandteil für jedes Gebäude

SONNENKRAFT ist als Österreichischer Marktführer im Solarbereich Garant für ausgezeichnete und innovative Lösungen in jeder Größenordnung. Da liegt es auf der Hand, dass der Hauptsitz des Unternehmens in St. Veit an der Glan alle Stückerl spielt und zu 100 % mit Erneuerbarer Energie versorgt wird. Geschäftsführer und Eigentümer Primus Spitzer führt uns in Interviewform durch sein Haus.

 

 

SONNENKRAFT wurde 1993 in Österreich gegründet und zählt heute zu den europäischen Marktführern auf dem Gebiet innovativer Solartechnik. So steht der Name SONNENKRAFT für eine Vielzahl von maßgeschneiderten Systemlösungen, die einzeln oder in Kombination miteinander Warmwasser, Wärme und Strom liefern. Seit 2014 ist Primus Spitzer Eigentümer und Geschäftsführer von SONNENKRAFT.

Primus Spitzer, Geschäftsführer und Eigentümer

HSH: Sehr geehrter Herr Spitzer, wenn man zu Sonnenkraft kommt, wird man von einem sehr offenen Haus empfangen. Offen in der Hinsicht, dass die gesamte Südseite, in der sich auch der Haupeingang befindet, als Glasfassade ausgebildet ist. Ein Solartechnik-Understatement?

 

Primus Spitzer: Von Understatement kann man schon deshalb nicht sprechen, weil in der Fortsetzung der Glasfläche ein markanter Fassadenkollektor mit 80 m² Fläche zu finden ist. Die gleiche Gesamtfläche finden wir auch auf dem Dach des Gebäudes, von unten ist diese aber kaum sichtbar.

 

Also gehen passive und aktive Sonnenenergienutzung Hand in Hand?

 

Genau so ist es – und das ist auch die beste Lösung. Unser Haus wurde vom international rennomierten Solararchitekten Georg Reinberg geplant, der höchste Ansprüche an ein gesamtheitliches Gebäudekonzept hat. Passive Sonnenenergienutzung durch Öffnung der Fassade nach Süden ist dabei genauso selbstverständlich wie die aktive Nutzung durch Sonnenkollektoren.

 

Wie schaut es dabei im Sommer mit der Hitze aus? Auch die Anordnung der Arbeitsplätze ist sicher nicht ganz einfach?

 

Gegen die sommerliche Überhitzung gibt es mehrere intelligente Maßnahmen: Die Photovoltaik-Anlage, die „über dem Haus schwebt“ ist gleichzeitig eine Überdachung, die im Sommer für Schatten sorgt. Im Winter, wenn die Sonne tiefer steht, kann jedoch jeder Sonnenstrahl genutzt werden, weil durch den schrägen Einfallswinkel der Sonnenstrahlen keine Beschattung mehr passiert. Zudem ist an der Tragekonstruktion der PV-Anlage noch eine Außenjalousie angebracht – und zu guter letzt gibt es auch noch eine solare Kühlung des Gebäudes. Die Büroräume mit den Computerarbeitsplätze sind selbstverständlich nach Norden orientiert und bieten damit optimale Arbeitsbedingungen.

 

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    Sonnenkraft Hauptsitz in St. Veit an der Glan
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    80 m² Fassadenkollektoranlage südseitig
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    Im Winter erwärmt die tief stehende Sonne das Gebäude.
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    Im Sommer bleiben die Temperaturen durch Beschattung angenehm.
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    Photovoltaik-Vordach als zur Energiegewinnung und Beschattung der Glasfassade.
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    Der lichtdurchflutete Innenraum dient auch zur Produktpräsentation.
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    Im hauseigenen Bistro (Obergeschoß) fühlen sich Mitarbeiter und Gäste wohl.
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    Aus der Vogelperspektive sind die Modul- und Kollektorflächen deutlich zu erkennen.
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    Der große Pufferspeicher ist im Lager untergebracht und dient auch als Demonstrationsobjekt.
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    Auf der Nordseite des Gebäudes sind die Büroräumlichkeiten untergebracht.
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    Im Winter sind die Wärmeverluste durch eine entsprechende Verglasung und Dämmung minimiert.
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    Das Solar-Aktiv-Haus (Einfamilienhaus) arbeitet nach denselben Prinzipien wie das „Mutterschiff“ in St. Veit.



Kühlen mit Sonnenenergie? Das klingt paradox?

 

Ja, aber nur auf den ersten Blick. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Absorptionskältemaschine, die durch solar erzeugte Wärme angetrieben wird. Eine etablierte Technik, die in Zukunft sicher starke Beachtung finden wird. Denn mittlerweile ist es ja schon oft so, dass die Kühlung von Gebäuden mehr Energie benötigt als die Beheizung. In unserem Fall ist es durch die ausgeklügelte Gesamtkonzeption des Hauses natürlich nicht so. Trotzdem ist diese Form der Kühlung eine großartige Sache. Einmal kann so die im Sommer reichlich vorhandene Sonneneinstrahlung genutzt werden und zweitens werden wir durch die Verwendung dieser innovativen Technik unserer Schrittmacherrolle als führendes Unternehmen gerecht.

 

Wie erfolgt in diesem Fall der Transport der Kälte zu den Räumlichkeiten?

 

Über zwei Wege. Einmal wird die Zuluft gekühlt – natürlich haben wir auch eine kontrollierte Lüftungsanlage in Betrieb. Den Haupteffekt leistet aber die Fußbodenkühlung. Dafür ist klarerweise kein eigenes System erforderlich, denn es wird ganz einfach die vorhandene Fußbodenheizung im Sommer zur Kühlung verwendet. Übrigens wieder eine Technik mit Vorzeigeeffekt, denn eine Flächenheizung wie die Fußbodenheizung eignet sich hervorragend für die solare Raumwärmeversorgung in Wohnhäusern, weil sie wesentlich tiefere Heiztemperaturen verwendet.

 

Und zudem auch den Wohnkomfort erhöht.

 

Nicht nur den Wohnkomfort. Wir haben auch den gesamten Lagerbereich mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Damit steigt auch der Arbeitskomfort, weil damit kalte Betonböden „Schnee von gestern“ sind. Unsere Logistikmitarbeiter sind davon begeistert – außerdem kann Energie und Geld gespart werden, weil die Raumtemperatur im großen Lagerraum etwas niederer gehalten werden kann und trotzdem ein angenehmes Arbeitsklima herrscht.

 

Apropos kältere Jahreszeit: Im Winter wird die Sonnenenergie kaum für den Energiebedarf von Verwaltung, Lager und Schulungsräumlichkeiten genügen. Welches System ist dann im Einsatz?

 

Kurzeitige Schwankungen können durch unseren großen Pufferspeicher ausgeglichen werden, der immerhin ein Fassungsvermögen von 12.000 Liter hat und über zwei Stockwerke reicht. Der Hauptteil der Heizenergie wird aber aus einem Nahwärmenetz bezogen, das über die Biomassefeuerung eines Produktionsbetriebes für Holzböden versorgt wird. Zudem wird auch noch die Abwärme einer Biogasanlage in dieses Netz eingespeist. Somit können wir auch bei der zugekauften Wärme auf 100 % Erneuerbare Energie setzen. Ein wirklich überzeugendes Gesamtkonzept.

 

Erlauben Sie uns noch eine Schlussfrage: Wie sehen Sie die Zukunft der Energieversorgung?

 

Solarenergie ist die weltweit beste Energiequelle. Wir möchten, dass Menschen auf der ganzen Welt das erkennen und Solarenergie zu einem natürlichen Bestandteil eines jeden Hauses machen - egal ob zum Heizen, Kühlen, für Warmwasser oder Strom. Wir sehen uns als Wegbereiter, die erst Europa und dann der ganzen Welt zeigen, was es mit optimalen Solarenergie-Lösungen unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Umwelt- und Wirtschaftsaspekten sowie Annehmlichkeit auf sich hat. Um das zu erreichen, arbeiten wir jeden Tag mit Engagement und Enthusiasmus und bieten Ihnen höchste europäische Qualität bei unseren Produkten und im Service.

 

Viel Erfolg mit dieser Vision und herzlichen Dank für das Gespräch.

 

 


 

Energiedaten Firmenzentrale SONNENKRAFT

 

Nutzfläche (inklusive Lager)

Nutzfläche voll beheizt

Jahresenergieverbrauch

Jahresertrag Solarthermie

Jahresertrag Photovoltaik

Kollektorfläche Fassade 85°/Süd

Kollektorfläche Dach 45°/Süd

PV-Module Vordach 30°/Süd

Pufferspeicher

Absorptionskältemaschine Yazaki

Wärmeverteilung über Fußbodenheizung

Kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung

 
 
6.800 m²
2.340 m²
369.748 kWh
73.218 kWh
15.712 kWh
80 m²
80 m²
12 kWp
12.000 Liter
35 kW

 

 

 


 

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Alle sprechen über die Energiewende – Eigenheimbesitzer können schon jetzt ihren Beitrag dazu leisten: Mit schadstofffreier Sonnenenergie lassen sich Häuser kostengünstig heizen, kühlen, mit Strom und Warmwasser versorgen. Um Privatpersonen von den vielen Vorteilen der Solarenergie zu überzeugen, startet Österreichs Solar-Branchenprimus SONNENKRAFT eine österreichweite Aktion – die SONNENKRAFT Solarförderung. Solarkunden erhalten so bis zu 3.000,- Euro zurück.

 

 


 

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