Viessmann Gesellschaft m.b.H.

Heiztechnik für alle Brennstoffe, Wärmepumpe, Solar, Lüftung

Viessmann Gesellschaft m.b.H.

 

Viessmann Gesellschaft m.b.H.
Viessmannstraße 1 • 4641 Steinhaus bei Wels 
T +43 (0) 7242 62381 110 
F +43 (0) 7242 62381 440 
info@viessmann.at

www.viessmann.at

 


 

Wir kommen an der Erneuerbaren Energie nicht vorbei

Wer sich auch nur ein wenig für Wintersport interessiert, kennt Viessmann. Grund dafür ist das Sportsponsoring, etwa im Biathlon, Langlauf oder Schispringen. Viessmann steht aber auch für eine Produktpalette, die kaum ein anderer hat: ein umfangreiches Komplettprogramm an Heizgeräten für alle Brennstoffe, vom Kompaktgerät bis zur Großanlage. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 11.400 Mitarbeiter und macht 2,3 Mrd. Euro Umsatz im Jahr.

 

 

Ich bin seit fast 25 Jahren bei Viessmann Österreich und führe die Geschäfte nun schon seit über 14 Jahren. Ich kenne das Unternehmen in- und auswendig. Ein großer Vorteil, wenn man gestalten will. In Österreich haben wir vier Standorte: Graz, Innsbruck Wien und die Zentrale bei Wels.

Ing. Peter Huber,
Geschäftsführer

Ich komme aus der Forschung, genauer gesagt aus dem Bereich Biomasse. Seit 2010 bin ich bei Viessmann. Ich leite das Produktmanagement. Mir liegt viel daran, dass das Unternehmen ein verlässlicher Partner für seine Kunden ist, der durch Innovationen neue Trends einleitet.

Dr. Gottfried Eder,
Produktmanagement

 


Ich bin seit 2011 bei Viessmann und für das Marketing verantwortlich. Meine Überzeugung ist es, dass wir alle dazu beitragen können, dass wir und unsere Kinder eine gesunde und lebenswerte Zukunft vorfinden. Möglichkeiten gibt es genug.

Tamara Schachermayer,
Marketing

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HSH: Seit wann gibt es Viessmann?

 

Peter Huber: Viessmann ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Deutschland. Gegründet wurde es 1917. Unser Kerngeschäft ist die Heizungs-, aber auch die Kühltechnik. In Österreich ist Viessmann seit Mitte der 60er-Jahre präsent.

 

Ist der Standort Österreich damit nur ein kleiner Fisch im großen Konzern-Teich?

 

Peter Huber: Ganz im Gegenteil. Das gesamte Biomasse-Know-how von Viessmann ist in Österreich zuhause. Konkret sind dies die Vorarlberger Vorzeigebetriebe Köb für den kleinen und mittleren Bereich und Mawera für richtig große Anlagen von bis zu 20.000 kW. Viessmann hat diese Unternehmen 2006 bzw. 2007 in den Konzern geholt. Das war die absolut richtige Entscheidung.

Gottfried Eder: Bei Köb haben wir den wahrscheinlich modernsten Prüfstand Österreichs. Wir forschen und entwickeln überhaupt sehr viel und arbeiten auch mit externen Forschungseinrichtungen zusammen.

 

Sie bezeichnen auch die Kühltechnik als Kerngeschäft. Was tut sich in diesem Bereich?

 

Peter Huber: Uns interessiert die Verbindung von Heiz- und Kühltechnik, denn überall, wo gekühlt wird, fällt gleichzeitig auch Wärme an. Wir sind der Meinung, dass diese Kombination im Sinne der Energieeffizienz in Zukunft ein großes Thema werden wird.

 

Apropos kühl – was ist ein Eisspeicher?

 

Gottfried Eder: Im Neubau ist mittlerweile jeder dritte Wärmeerzeuger eine Wärmepumpe, Tendenz steigend. Zum Heizen wird dabei der Umgebungsluft, dem Erdreich oder Grundwasser Wärme entzogen. Mit unserem Eisspeicher gibt es jetzt eine weitere attraktive Wärmequelle für Sole/Wasser-Wärmepumpen. Der Eisspeicher ist nichts anderes als ein 10 m³ großer Wasserbehälter, der in der Erde vergraben ist. Darin wird das Wasser bis zum Gefrierpunkt abgekühlt. Der ganze Behälter friert durch. Die dabei entzogene Wärme wird zum Heizen genutzt. Der Eisspeicher wird über die gesamte Heizsaison durchfroren. Das Resultat ist ein Eisklotz. Dessen Kälte kann man in der warmen Jahreszeit wieder zum Kühlen verwenden. Man nutzt dann einfache Solarkollektoren, die dem Eisspeicher Wärme zuführen, damit er wieder auftaut und kühlt mit der entzogenen Kälte die Räume.

 

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    Viessmann – Ing. Peter Huber, Geschäftsführer Österreich
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    Viessmann – Dr. Gottfried Eder, Produktmanagement Österreich
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    Viessmann – Tamara Schachermayer, Marketing Österreich

 

Viessmann hat eine breite Produktpalette, auch im Bereich der Erneuerbaren Energie. Nutzen Sie diese Produkte auch selbst?

 

Tamara Schachermayer: Verschiedenste Geräte sind hier bei uns im Haus warm angeschlossen und in Betrieb. Zu Vorführ- und Schulungszwecken. Das ist das Herzstück dieses Gebäudes. Die Wärme, die diese Geräte produzieren, wenn sie in Betrieb sind, nutzen wir zum Heizen.

 

Ist das die alleinige Energieversorgung der Firmenzentrale?

 

Peter Huber: Nein, unsere Hauptheizung ist eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren – drei Erdsonden in 80 m Tiefe. Eine einzige Wärmepumpe beheizt also das gesamte Gebäude. In Kombination mit den Vorführgeräten handelt sich um ein komplexes, aber ausgezeichnet funktionierendes System, denn in der übergeordneten Haus-Leittechnik werden z. B. auch die Jalousien und die Alarmanlage gesteuert.

 

Das klingt nach hohem Betreuungsaufwand?

 

Tamara Schachermayer: Das klingt nur so. In Wahrheit ist die Haustechnik am Standort wartungsfrei – es braucht weder Rauchfangkehrer noch Brennstoffversorgung. Die Wärmepumpen tun einfach ihre Arbeit. Und alles funktioniert reibungslos. Unser Gebäude ist bewusst sehr transparent gestaltet, mit viel Glas mit klaren Linien. Dahinter steckt die Philosophie, dass nicht das Gebäude an sich Eindruck machen soll, sondern die Technik, die wir darin präsentieren.

 

Bei dem vielen Glas, wird’s da im Sommer nicht sehr heiß?

 

Gottfried Eder: Wir haben hier eine zweischalige Fassade. In diese sind auch die intelligent gesteuerten Jalousien integriert. Das Gebäude besteht faktisch nur aus drei Betondecken – Boden, Zwischengeschoss und Decke – und aus Betonsäulen. Außendrauf sind die Fassadenelemente „aufgehängt“. Die Betondecken sind betonkernaktiviert. Die warme Luft steigt auf, kühlt an den mit Hilfe der Wärmepumpe gekühlten Decken ab und kommt dann wieder herunter. Bei Bedarf kommen wir so ohne große Energiekosten auf einen vernünftigen Kühleffekt.

 

Wie sehen Sie die Lage der Erneuerbaren Energie in 20 Jahren?

 

Peter Huber: Sie wird an Bedeutung gewinnen, aber es wird keine kontinuierliche und friktionsfreie Entwicklung sein. Es wird auch Durchhänger geben. Aber grundsätzlich kommen wir alle miteinander nicht an der Erneuerbaren Energie vorbei, denn alle anderen Ressourcen sind endlich. Der Markt wird sich nivellieren. Schwer werden es regenerative Energien haben, die in Konkurrenz zur Nahrungsmittelkette stehen. Das sieht man z. B. beim Biogas. Ganze Landstriche verkommen zu Monokulturen und der Lebensmittelpreis geht in die Höhe. Für ein wirklich zukunftsträchtiges Konzept halte ich Biomasse aus dem Meer – aber nicht in 20, sondern vielleicht erst in 50 Jahren.

 

Was ist das spannendste Projekt, das sie derzeit am Laufen haben?

 

Tamara Schachermayer: In Brunn am Gebirge entsteht eine neue Verkaufsniederlassung. Das Gebäude wird mehr Energie liefern als verbrauchen und CO2-neutral sein. Der Wärme- und Strombedarf wird vollständig aus Erneuerbarer Energie gedeckt. Damit wollen wir auch andere ermutigen, solche nachhaltigen Gebäudekonzepte zu verwirklichen. Geheizt und gekühlt wird mittels Wärmepumpe, Vakuum-Röhrenkollektoren übernehmen die Warmwasserversorgung und auf dem Dach erzeugen 240 PV-Module mit einer Gesamtleistung von 61,2 kWp Strom, der bei Überschuss in das Netz eingespeist wird.

 

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

 

Peter Huber: Mehr mutige Politiker. Auf Messen erzählen uns Besucher voller Stolz, dass ihre Heizung schon seit über 40 Jahren läuft. Sie sind sich dessen nicht bewusst, dass sie eine „Dreckschleuder“ betreiben. Das Renovierungspotenzial ist also groß, aber es gibt einen Sanierungsstau. Dazu müssten entsprechende Gesetze, die es in Österreich ja gibt, endlich auch exekutiert werden. Aber das greift niemand an, denn die oberste Baubehörde jeder Gemeinde ist der Bürgermeister. Und der sagt: „Ich kann doch im Winter niemandem die Heizung abdrehen.“ Solche Agenden wären bei den Bezirkshauptmannschaften besser aufgehoben. Dort arbeiten Beamte, nicht gewählte Politiker. Diese sind weniger befangen, schielen nicht mit einem Auge auf die nächste Wahl. Nur bräuchte es für solche Veränderungen eben politischen Mut.

 

Den wünschen wir uns auch. Vielen Dank für dieses Gespräch!

 


 

Ganz aktuell: Flüster-Wärmepumpe, fast feinstaubfreier Kessel und Sonnenkollektor mit schaltender Absorberfläche, 

 

Viessmann hat mit der Vitocal 300-A die leiseste Luft-Wärmepumpe der Welt. Sie ist so leise, dass man nie genau sagen kann, ob sie in Betrieb ist oder nicht. Dafür gibt es zwei Gründe: die ausgeklügelte Luftführung und die optimal gelagerten Bauteile.

 

Der Vitoligno 300-C ist ein kompakter und vollautomatischer Pelletskessel mit bis zu 12 kW. Seine Feinstaub-Emissionen sind die niedrigsten aller am Markt verfügbaren Geräte. Entstanden ist er in Zusammenarbeit mit der Universität Graz. Entscheidend sind die Strömungsgeschwindigkeiten im Kessel. Bei starker Durchströmung mit hohen Geschwindigkeiten reißt die Abluft auch viel Staub mit in den Kamin. Das ist hier nicht der Fall. Ein weiterer Faktor ist die Verbrennungstemperatur. Ist sie zu hoch, entstehen auch Verdampfungsprodukte im Kessel, die kondensieren und als Staub im Kamin landen.

 

Die neue Sonnenkollektorserie von Viessmann bietet eine absolute Innovation. Eine intelligente Absorberschicht schützt die Kollektoren vor Überhitzung. Die von Viessmann patentierte Technik ThermProtect verändert bei Erreichen einer bestimmten Temperatur die Kristallstruktur der Oberfläche und schaltet somit die Sonnenkollektoren ab. Dadurch ist die maximale Temperatur im Kollektor begrenzt und eine Dampfbildung im Solarkreis wird verhindert. Mit einem Sinken der Kollektortemperatur bildet sich die Kristallstruktur in ihren Ursprungszustand zurück. Der Wechsel der Kristallstruktur ist unbegrenzt reversibel und die Funktion dauerhaft verfügbar.

 


 

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