Würth Handelsges.m.b.H

Werkzeug und Befestigungstechnik für Handwerk und Industrie

Würth Handelsges.m.b.H

 

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Mein Job bei Würth war „Liebe auf den ersten Blick“


Als Alfred Wurmbrand 1989 ins Unternehmen Würth einstieg, spielte der Zufall Regie. Bei einigen Jobs war dem jungen Elektrotechnik-HTL-Absolventen schon fad geworden, weil sein reger Geist zu wenig Raum und Herausforderungen fand. Ein Personaldienstleister brachte Wurmbrand und Würth dann „ungefragt zusammen“. Die Beziehung hat bis heute gehalten, dazu der O-Ton von Alfred Wurmbrand: „Es war noch kein einziger Tag langweilig.“

 

Würth Österreich wurde 1962 als zweite Auslandsgesellschaft unter dem Namen Schrauben Würth Vertriebsges.m.b.H. in Wien gegründet. Nach mehreren Standortwechseln innerhalb Wiens verlegte das Unternehmen 1999 seinen Firmensitz nach Böheimkirchen in Niederösterreich. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von rund 185,5 Millionen Euro. Sprecher der Geschäftsführung ist seit 2000 Alfred Wurmbrand.

Alfred Wurmbrand,
Geschäftsführer, Sprecher der Geschäftsführung

HSH: Herr Wurmbrand, was steht hinter dem Unternehmensgeist der Firma Würth?

Alfred Wurmbrand: Die Geschichte und der Geist der Würth-Gruppe sind untrennbar mit Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, dem heutigen Stiftungsaufsichtsrats-Vorsitzenden der Würth-Gruppe, verbunden. Er hat das Unternehmen nach dem frühen Tod seines Vaters übernommen und aus einer Zwei-Mann-Firma einen weltumspannenden Konzern entwickelt. Ein zentraler Grundwert, der diesen Erfolg möglich gemacht hat, ist das Prinzip Eigenverantwortung. So wird etwa der Gewinn, der in den jeweiligen Ländern erwirtschaftet wird, auch wieder dort investiert. Dieses Prinzip zieht sich durch bis zu jedem Mitarbeiter und jedem Job. Wer sich für seine Arbeit verantwortlich fühlt, übt seinen Beruf mit Motivation aus, dann decken sich Beruf und Berufung. So läuft das Rad rund, sprich das Unternehmen kann sich gut entwickeln.

That's all?

Natürlich nicht. Produkt- und Dienstleistungsqualität müssen stimmen, ohne diesen Nutzen wird kein Kunde Geld investieren. Damit wir unsere Qualität halten und verbessern können, braucht es einen dynamischen Geist im Unternehmen. Ich nenne es „Jugendlichkeit in der Haltung und im Handeln“. Neugierig sein, offen sein, auf die Menschen zugehen, Lösungen suchen anstatt Probleme zu wälzen, das Gute bewahren usw. Alles das kann man spüren, wenn man bei Würth beschäftigt ist. Und dazu kommt dann noch die Loyalität dem Unternehmen gegenüber, dadurch bündelt sich die Leistung der einzelnen Mitarbeiter zum Gesamterfolg. Das motiviert wiederum den oder die Einzelne und so schließt sich ein positiver Kreislauf.

 

Würth legt hohen Wert auf gut ausgebildete Mitarbeiter.

Was muss ein Job-Interessent mitbringen?

Hier möchte ich speziell auf die Menschen eingehen, die in der Beratung, im Verkauf und in der Produktentwicklung beschäftigt sind. Es braucht einen soliden technischen Hintergrund, damit Verkäufer und Kunde dieselbe Sprache sprechen. Das ist auch der Hauptgrund, warum wir unser Unternehmen in Divisionen gegliedert haben. So spricht der Tischler mit dem Tischler oder der Installateur mit dem Installateur und nicht nur der Verkäufer mit dem Kunden. Mir selbst wurde die Technik in die Wiege gelegt, sonst würde ich kaum so viel Freude an meinem Beruf finden. Mein Vater war Techniker bei den Wiener Lokalbahnen und ich habe ihn am Wochenende oft bei seiner Arbeit begleitet. Schon als sechsjähriger Junge war ich mit ihm unterwegs. Das war eine sehr prägende und schöne Zeit. Damals gab es noch keine Pager oder Mobiltelefone. Wir waren einfach unterwegs und haben nach dem Rechten gesehen. Nach der HTL in Mödling bin ich über mehrere Stellen schließlich bei Würth gelandet und habe hier Karriere gemacht. Auch so ein Würth-Spezifikum: Führungsleute kommen aus den eigenen Reihen. Die Kenntnis des Unternehmens von der Pike auf und der technische Hintergrund helfen mir und meinen Kollegen, vieles grundsätzlich zu verstehen und gute Entscheidungen zu treffen. Mit der nötigen Verbundenheit und sozialen Kompetenz, die ein Quereinsteiger „von außen“ nicht mitbringen könnte.

 

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Zur Energiefrage: Wie schätzen Sie den Stellenwert der Erneuerbaren Energie ein?

Als Elektrotechniker interessiert mich das Thema natürlich sehr. Ich bin davon überzeugt, dass wir eines Tages das ganze System auf Erneuerbare Energie umstellen können. Dazu braucht es aber auch die richtigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die nötige Investitionsbereitschaft von Unternehmern. Die Speicherung und die Verteilung der Energie, speziell beim Strom, ist der entscheidende Faktor. Einseitige Förderungen halte ich weniger für angebracht, das Gesamtkonzept muss stimmen, dann wird die Entwicklung auch in die passende Richtung gehen. Wieso aber nicht z. B. mit den Einnahmen aus der Mineralölsteuer zweckgebunden die nachhaltige Entwicklung finanzieren?

Wie sieht die Energieversorgung bei Würth aus?

Wir heizen mit Gas, das war die günstigste Lösung, als unser Stammsitz hier in Böheimkirchen errichtet wurde. Diesen Kessel werden wir in naher Zukunft durch ein Brennwertgerät ersetzen, das wesentlich sparsamer arbeitet. In dieser Größenordnung ist das technisch einigermaßen knifflig und wir suchen noch nach der besten Lösung. Cleveres Energiemanagement ist im Haus ein wichtiges Thema, denn Energie ist auch ein wesentlicher Kostenfaktor. Ein Beispiel: Wir müssen gesetzlich eine große Menge Löschwasser bereithalten, falls es zu einem Brand im Lager kommen sollte. Dieses Löschwasser wird als Pufferspeicher benutzt, auch für die Kühlung im Sommer.

Nachhaltigkeit ist für uns auch ein großes Thema bei der Wahl der Verpackungen. Hier wird ständig optimiert, um Transportgewicht und Transportwege einzusparen. Für viele chemische Produkte bieten wir auch ein Nachfüllsystem an, was die Anzahl der Spraydosen im Müll wesentlich reduziert. Aus größeren Kanistern kann damit vor Ort in Pumpflaschen umgefüllt werden. Dabei sieht man allerdings, dass noch viel Bewusstseinsarbeit zu leisten ist, denn noch oft wird aus Bequemlichkeit zur Spraydose gegriffen.

Welche Energieversorgung gibt es bei Ihnen privat?

Privat haben wir gerade auf ein sparsames Brennwertgerät umgestellt. Das begeistert mich als Techniker. Die Abgase sind nur noch lauwarm und die komplette Energie kann genutzt werden. Energiesparen wird bei uns privat sehr groß geschrieben, da „kommt in mir der Techniker durch“: LED-Beleuchtung, Haus-Automatisationssysteme, Bewegungsmelder in Durchgangszimmern, die nach einer Minute alle Lichter wieder löschen usw. Eine elektrische Heizung würde ich aber katastrophal finden, weil Strom viel zu wertvoll zum Verheizen ist. Wenn man sich ausrechnet, wieviel vom Kraftwerk bis zum Wohnhaus verloren geht, kann man das nicht befürworten. Solarenergie wird bei uns auch genutzt, allerdings nur für den Pool. Auch hier tüftle ich und speichere Energie im Wasser, indem ich es um einige Grad stärker erwärme, um dann auch bei einigen trüben Tagen und kälteren Außentemperaturen noch angenehme Temperaturen zum Schwimmen zu haben.

Klingt trotzdem erfrischend. Danke für das Gespräch über Energie und den „Würth-Spirit“.

Alles Gute für die Zukunft.

 


 

 Thomas Koberer, Regionalverkaufs-leiter und wichtigster HSH-Ansprechpartner

Über 100.000 Möglichkeiten, die Welt zusammenzuhalten

Die Würth Handelsges.m.b.H. ist führender Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterialien für die professionelle Anwendung. Die Produktpalette umfasst 100.000 Artikel - von Schrauben, Schraubenzubehör und Dübel über Werkzeuge bis zu chemisch-technischen Produkten und Arbeitsschutz. Zu den Kunden zählen heimische und internationale Handwerks- und Industriebetriebe, die von mehr als 470 Außendienstmitarbeitern betreut werden. Dem Kfz-Handwerk, dem holz- und metallverarbeitenden Handwerk, Baubetrieben und Industrieunternehmen stehen auf die jeweilige Branche spezialisierte Ansprechpartner zur Verfügung.