Johann Wernig KG

Komfortlüftungen, Wohnbaulüftungen, Industrielüftungsanlagen

Johann Wernig KG

 

Johann Wernig KG
Kunststoff- u. Lüftungstechnik
9163 Unterbergen/Rosental
T +43 (0) 4227 22130
F +43 (0) 4227 3564

office@wernig.at

www.wernig.at

 


 

Auf in luftige Höhen!

Gerald Jessernig ist Vertriebsleiter der Johann Wernig KG, die zu den führenden österreichischen Anbietern im Bereich Lüftungstechnik gehört. Bei einem Rundgang durch den Betriebsstandort in Unterbergen verschafft er uns interessante Einblicke in die Fertigung und lässt uns aufs Hallendach steigen. Dort finden wir nicht nur die hauseigenen Lüftungsgeräte, sondern auch einen wunderschönen Ausblick ins Rosental.

 

Bereits beim Empfang fallen uns die spiegelnden Bodenfliesen auf. Alles ist supersauber und blitzblank. Die Luft ist rein. Logisch, denn wer sich, wie die Johann Wernig KG, auf Lüftungsanlagen spezialisiert hat, der will natürlich selbst auch bei der Arbeit frische Luft genießen. Das fördert nicht nur das Wohlbefinden der aktuell 75 Wernig-Mitarbeiter, sondern auch ihre Leistungsfähigkeit, meint Vertriebsleiter Gerald Jessernig, der uns mit einem herzlichen Lächeln begrüßt. Das Betriebsklima ist bestens.

 

Wir wollen Produkte auf den Markt bringen, die nachhaltig sind und künftige Ressourcen schonen. Mit unseren Lüftungsanlagen sind wir genau auf dem richtigen Weg.

Gerald Jessernig
Vertriebsleiter

HSH: Herr Jessernig, bitte erzählen Sie uns doch ein bisschen über die Geschichte der Johann Wernig KG. Das Unternehmen ist heuer ja bereits 120 Jahre alt!

 

Gerald Jessernig: Die Firma Wernig kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 1894 wurde das Unternehmen als Sägewerk und Holzhandelsbetrieb gegründet. Im Jahr 1967 kam dann die Lüftungstechnik dazu. Zunächst wurden Kunststoffrohre für die Lüftungsindustrie aus Italien importiert. Nach und nach spezialisierte sich Wernig auf Ventilatoren und auf die Herstellung von säurefesten, explosionsgeschützten Lüftungssystemen aus Kunststoff. Der Standort wurde während der Jahre natürlich laufend modernisiert und ausgebaut. Die letzte große Erweiterung unserer Betriebsstätte erfolgte im Jahr 2008 mit einem groß angelegten Neubau. Ich selbst bin seit 1982 im Betrieb und darf seit fast 30 Jahren den Vertrieb leiten.

 

Ihre Lüftungsanlagen erfreuen sich nicht nur in Österreich sondern auch im osteuropäischen Raum zunehmender Beliebtheit.

 

Unsere Lüftungsanlagen bauen wir vorrangig für den österreichischen Raum. Durch unsere Vertriebspartner in Ost- und Südosteuropa finden unsere Qualitätsprodukte allerdings auch jenseits der österreichischen Grenzen reißenden Absatz. Das hat auch mit der sich zunehmend verändernden Lüftungskultur in Osteuropa zu tun, die sich immer stärker an jene im Norden angleicht. Im Norden Europas sind zentrale Lüftungsanlagen ja bereits seit Jahrzehnten state of the art. Inklusive Wärmerückgewinnung versteht sich. Die Osteuropäer ziehen da jetzt ganz stark nach.

 

Hochqualitative Lüftungssysteme kombiniert mit umfassenden Services und einer sensationellen Lieferverfügbarkeit – ist das das Geheimnis Ihres Erfolges?

 

Unser Leistungsspektrum reicht von der Entwicklung und Produktion unserer Lüftungssysteme über die Planung, die wir teilweise für den Installationsbetrieb übernehmen, bis hin zur Inbetriebnahme und zur Wartung und Servicierung der Anlage. Das alleine ist uns aber nicht genug. Wir verstehen uns als Systemanbieter und stellen bei allem, was wir tun, den Kunden konsequent in den Mittelpunkt. Unser Außendienst ist ständig vor Ort, so können wir besser auf die Wünsche unserer Kunden eingehen.

 

Wenn ein österreichischer Kunde bestellt, bekommt er seine Lieferung am Tag darauf prompt zugestellt. Um das schaffen zu können, benötigen wir ein umfassendes Lager und arbeiten eng mit einem absolut zuverlässigen Logistikpartner zusammen. Nur so können wir die kurzen Lieferzeiten garantieren und immer einen Schritt näher beim Kunden sein. Im Jahr stellen wir an die 35.000 Lieferungen zu. 80 % davon werden sogar noch am selben Tag geliefert.

 

Welche herausragenden und besonders herausfordernden Projekte haben Sie in den letzten Jahren umgesetzt?

 

Unser bisher größtes Einzelobjekt ist ein Wohnbau mit 220 Einheiten, den wir im April 2013 mit passivhauszertifizierten Lüftungsanlagen ausgestattet haben. Die Anlagen übernehmen nicht nur die Be- und Entlüftung der Räume, sondern auch die Heizung. Mittlerweile ist der erste Winter vorüber und die Anlage hat einwandfrei gearbeitet.

Ein ganz anderes Projekt mit riesigen Dimensionen liegt schon etwas länger zurück. Dabei ging es darum, einen Lüftungskanal für ein Galvanikwerk in Moskau zu produzieren. Es war der größte Lüftungskanal, der jemals unser Werk verlassen hat – mit einem rechteckigen Querschnitt und Maßen von 5 x 2 Metern.

 

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Beeindruckt von diesen Dimensionen starten wir unseren kurzen Rundgang in der Kunststofffertigung, streifen die vollgefüllten Lager und landen schlussendlich bei der Endmontage.

 

Trotz modernster Maschinen in der Produktion ist Handarbeit in der Montage unverzichtbar?

 

Die Montage und der Zusammenbau unserer Lüftungssysteme werden hauptsächlich in Handarbeit durchgeführt, ebenso Konfektionierung und Verpackung. Die Einzelteile aus dem Lager werden auftragsspezifisch zu Systemen zusammengebaut und innerhalb von 24 Stunden zum Kunden geliefert. Der Installateur wartet mit dem Komplettieren meistens bis zum letzten Moment und möchte die Lüftungsanlage punktgenau an der Baustelle verfügbar haben. Am Bau wird schließlich viel gestohlen – und so wird das Risiko minimiert.

 

Widmen wir uns jetzt aber der Energieversorgung des Standortes. Spielt für Sie Erneuerbare Energie beim Heizen eine Rolle?

 

Beim Neubau im Jahr 2008 haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Erneuerbarer Energien gemacht. Als Heizung haben wir eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung installiert, die den gesamten Neubau mit Wärme versorgt. Selbstverständlich setzen wir bei der Haustechnik auch vier unserer eigenen Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung ein.

 

Herr Jessernig öffnet die Türe auf den Südbalkon, wo uns ein weiterer Mitarbeiter den Weg aufs Dach weist – über eine Leiter an der Außenmauer klettern wir also in luftige Höhen und genießen den herrlichen Ausblick. Rundherum grünt es, blüht es und gedeiht es. Die vier Großgeräte der Lüftungsanlage ragen in den bewölkten Himmel. Im Norden, jenseits der Drau erhebt sich die Hollenburg und zieht unseren Blick auf sich. Auch wenn uns der Ausblick ausnehmend gut gefällt, beschließen wir aufgrund der Wetterlage doch recht bald wieder ins Innere des Gebäudes zu wechseln. Und tatsächlich – kaum sind wir wieder unter Dach, fallen auch schon die ersten Regentropfen.

 

Herr Jessernig, setzen Sie eigentlich auch in Ihrem Privathaus auf Erneuerbare Energie?

 

Wir wohnen in Maria Rain, in einem Einfamilienhaus, das wir in Standardbauweise gebaut haben. Das war uns aber nicht genug, weshalb wir recht bald eine Solaranlage installieren ließen. Die Kollektoren dafür wurden senkrecht an die Fassade montiert. Das bringt uns im Winter eine besonders hohe Effizienz. Unsere Hauptheizung ist ein Kachelofen, mit dem wir über einen Pufferspeicher das ganze Haus beheizen. Verteilt wird die Wärme über mehrere Heizkörper und eine Fußbodenheizung. Das ist für uns ideal.

 

Die jüngste Innovation aus dem Hause Wernig zielt auf die einfache Sanierung von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen ab. Können Sie uns dazu abschließen noch etwas berichten?

 

Wir haben mit Comfort-Vent G 90-160 eine einzigartige Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung entwickelt, die platzsparend und sehr einfach zu installieren ist. Damit machen wir einen großen Schritt in Richtung Sanierung im Einfamilienhausbereich. Das System ist kompakt und klein und kann ganz einfach in einem Küchenkasten installiert werden. Die nötigen Leitungen werden einfach oberhalb der Küchenkästen verlegt. Im Flur reicht es aus, die Decke um 15 cm abzusenken, um die Leitungen für die Luftverteilung unterzubringen.

 

Wir bedanken uns sehr herzlich für das Interview und die vielen interessanten Ein- und Ausblicke!

 


 

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